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Dreikampf um verspäteten Aufstieg!

Lange war nicht klar ob die Wiener Stadtliga aufgrund der Coronavirus-Pandemie zu Ende gespielt und somit zumindest ein Aufsteiger ermittelt werden kann. Mitte Mai kam dann die erlösende Nachricht des Wiener Fußballverbandes (WFV), dass die restlichen 4 bzw. 5 Spiele der Herbstrunde noch ausgetragen werden können und somit die Anforderung, dass für eine Wertung der Meisterschaft zumindest die Hälfte aller Runden absolviert werden müsse, erfüllt wird (siehe auch Wiener Fußballverband setzt Saison 2020/21 fort!). Auf die Fans kommt in den letzten Runden der, schon verloren geglaubten, Meisterschaft jede Menge Spannung zu, liegen die Top 3 der Liga doch punktegleich an der Tabellenspitze. First Vienna FC 1894, SV Wienerberg 1921 und Sportunion Mauer rechnen sich vor den Finalrunden noch einiges aus.

Vienna in der Poleposition!

Trotz der Punktegleichheit aller drei Mannschaften, geht die Vienna als klarer Favorit in die letzten Runden. Zum einen liegt man mit einem Spiel weniger (10) vor den beiden direkten Konkurrenten (jeweils 11 Spiele) auf Platz eins in der Tabelle, hat also nach Verlustpunkten sogar 3 Punkte Vorsprung. Zum anderen hat man das mit Abstand beste Torverhältnis (+33). Weder Wienerberg (+19) noch Union Mauer (+18) kommen da auch nur annähernd heran. Obendrauf verfügt man auch über den stärksten Kader der Liga. Viennas Sportchef Markus Katzer sprach im vereinseigenen Videoformat "Vienna Tea Time" von 5 schweren Spielen, die man jedoch bestmöglich abschließen möchte. Entscheidend könnte für die Mannschaft von Trainer Alexander Zellhofer bereits das erste Spiel gegen ASK Elektra sein. Der Tabellenvierte hätte theoretisch auch noch gute Chancen auf den Meistertitel. Aufgrund der Fusion mit dem Regionalligisten SC Team Wiener Linien, spielt man jedoch nächste Saison ohnehin in der Regionalliga.

SV Wienerberg darf auf Rotter-Tore hoffen!

Die Mannschaft von Andreas Reisinger darf ebenfalls noch auf den Platz an der Sonne hoffen, muss aber auf einen (oder sogar mehrere) Umfaller des Ligaprimus hoffen. Einer aus dem Verein spielt nächste Saison jedoch ganz sicher in Österreichs 3. Liga: Dominik Rotter. Der 30-Jährige unterschrieb am Wochenende einen Vertrag ab der Saison 2021/22 beim Regionalligisten FC Mauerwerk. Für die letzten vier Runden darf der Tabellenzweite jedoch noch auf den Top-Torjäger setzen, der mit 15 Toren die Torschützenliste klar anführt. Entschieden könnte das Meisterschaftsrennen dann just in der letzten Runde beim direkten Duell mit der Vienna auf der Hohen Warte werden. 

Union Mauer möchte weiterhin überraschen!

Etwas überraschend ist die Herbst-Performance von Sportunion Mauer. Anfang der Saison konnte man nicht von derart konstant starken Leistungen ausgehen. Jetzt will man die Möglichkeit beim Schopf packen und den Kontrahenten einen heißen Ligakampf bieten. Ebenso wie der SV Wienerberg ist auch der Tabellendritte von einer Schwächephase der Vienna abhängig und muss selber seine Aufgaben bestmöglich erledigen. Die Truppe von Robert Popovits hat mit den Spielen gegen ASK Elektra und Austria XIII Auhof Center jedoch auch noch sehr schwere Aufgaben vor sich.

Zum Zünglein an der Waage könnte in diesem engen Rennen der ASK Elektra sein, gegen den sowohl die Vienna als auch Sportunion Mauer noch antreten müssen, selber aufgrund er Fusion jedoch schon die Gewissheit hat, nächste Saison in der Regionalliga Ost zu spielen. Die wieder zugelassenen Zuschauer dürfen sich auf enge Spiele mit viel Action freuen. Ein Saisonfinale, das Spannung wie selten zuvor verspricht.