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2. Klasse Traisental

Herbst der vergebenen Chancen - Hafnerbach im Frühjahr der Jäger

Letztes Jahr platzierte sich TSU Hafnerbach noch in der 2. Klasse Alpenvorland an der dritten Stelle, in der Saison 2017/18 geht das Team in der 2. Klasse Traisental an den Start und etablierte sich rasch ganz oben in der Tabelle. 12 Spiele hintereinander blieb der Verein in der Hinrunde ungeschlagen und lag bis zum letzten Match auf Platz 1, verlor aber am letzten Spieltag 3:5 gegen Türnitz und landete damit mit drei Punkten Rückstand auf Platz 2. Im Winter war da vorrangige Ziel den Kader zu halten, in der Rückrunde lauert man auf einem Umfaller von Ober-Grafendorf.

Sebastian Huber verstärkt Defensive

"Zufrieden sind wir eigentlich nicht, es war ein Herbst der vergebenen Chancen. Die Enttäuschung überwiegt am Ende, lagen wir doch vor dem letzten Match in Führung und kassierten dann unsere einzige Niederlage der Hinrunde. Wir haben sicher keine schlechte Saison gespielt, zweimal reichte es aber nur zu einem unnötigen 4:4. Als Winterkönig kann man sich andererseits nichts kaufen, wir sind jetzt in der Rolle des Verfolgers", erklärt der sportliche Leiter Thomas Gstöttenmayr.

Hafnerbach steht seit Mitte Jänner in der Vorbereitung auf die Rückrunde, nächste Woche, am 17.2., folgt der erste Test gegen Getzersdorf. Danach absolviert die Mannschaft ein Trainingslager in der Slowakei, dabei sind auch zwei Vorbereitungsmatches geplant und insgesamt wurden fünf fixiert. Da es nicht zu vielen Änderungen im Kader kam, wird im ersten Monat vor allem auf die körperlichen Komponenten im Training geschaut.

Das wichtigste Ziel in der Transferzeit war für Hafnerbach, dass der Kader trotz Angebote zusammenbleibt, dies ist schließlich auch gelungen. Ein Spieler verstärkt die Defensive, Sebastian Huber spielte zuletzt bei Herzogenburg, war aber das letzte halbe Jahr verletzt und kehrt nun auf dem Platz zurück. Zudem wurden zwei Spieler für die U23 geholt, sonst blieb der Kader gleich. "Wir wissen, dass es gegen Topfavorit Ober-Grafendorf sehr schwer wird, sie haben sich noch einmal gut verstärkt. Das Team muss da sein, wenn sie umfallen, wir spielen auch zu Hause gegen den Tabellenführer und haben sicher noch nicht aufgegeben", beschreibt Thomas Gstöttenmayr die Ziele für das Frühjahr.

 

 

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