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OÖ-Liga

ASKÖ Oedt: "Planen nur bis Sommer"

Im Vorjahr war die ASKÖ Oedt im Duell mit Vöcklamarkt ohne Chance, die Mannen von Trainer Christian Mayrleb eroberten aber immerhin den Vizemeistertitel. In der zweiten Saison nach dem Aufstieg in die Oberösterreich-Liga wurden die Oedter ihrer Favoritenrolle bislang gerecht und krönten sich zum Herbstmeister. "Auch wenn das Niveau sehr hoch und die Liga ungemein ausgeglichenb ist, ist die Hhintunde in etwa nach unseren Vorstellungen verlaufen, wenngleich wir auf der Zielgeraden einige Federn lassen mussten. Wenn man auf dem ersten Platz steht, muss man zufrieden sein und sind es auch", erklärt Sportchef Stefan Reiter, der in der Winterpause Transfers tätigen und die eine oder andere Verstärkung verpflichten wird.

 

Perfekter Saisonstart

Mit sieben Siegen am Stück kam der Titelfavorit exzellent aus den Startblöcken, in der zweiten Herbsthälfte liefen in Oedt die Räder nicht immer rund. So standen in den folgenden acht Spielen vier weiteren Siegen Niederlagen gegen Grieskirchen und Weißkirchen gegenüber. "Wir haben die Meisterschaft über weite Strecken dominiert, aber selbst wir hatten mit Problemen zu kämpfen. So setzt sich die Mannschaft nach Gegentoren selbst unter Druck und ist wie etwa im Spiel gegen Grieskirchen erfolglos angerannt. Der Gegner hat geschickt agiert und verdient gewonnen", weiß der Sportchef. "Ich bin vom hohen Niveau der Liga überrascht. Denn alle Mannschaften, auch jene aus der unteren Tabellenregion, arbeiten hart und verfügen über ein gutes Konzept".

 

In der Fremde seit 7. April ungeschlagen - Torfabrik der Liga

Während der Herbstmeister die beiden bisherigen Niederlagen auf eigenem Platz einstecken musste, ist der Ligaprimus in der Fremde seit 7. April ungeschlagen und feierte in den letzten zwölf Auswärtsspielen nicht weniger als zehn Siege. "Der eigene, große Platz kommt uns grundsätzlich zugute, aber die zumeist defensiv eingestellten, taktisch jedoch geschickt agierenden Gegner, machen uns ab und an das Leben schwer. In der Fremde hingegen finden wir mehr Räume vor und können unsere spielerischen Qualitäten entsprechend nützen", meint Stefan Reiter. Nur der Verfolger aus Wallern kassierte weniger Gegentore, die Mayrleb-Elf avancierte aber mit 42 Treffern - für 25 davon zeichneten Radovan Vujanovic und Manul Schmidl verantwortlich - zur Torfabrik der Liga. Auf der Zielgeraden verabsäumte es der Tabellenführer, seinen Vorsprung auszubauen, musste sich den Kickern aus Weißkirchen geschlagen geben und in Perg mit der Wahlmüller-Elf die Punkte teilen. "Wir arbeiten zwar überaus professionell, ein intensives Jahr hat aber auch bei uns Spuren hinterlassen, weshalb aufgrund der Mehrfachbelastung im ÖFB- und Landescup am Ende der Herbstsaison der Tank nicht mehr voll war", begründet der Sportchef den mäßigen Endspurt.

 

Verstärkungen im Anflug

Nach einer dreiwöchigen Pause fließt in Oedt der Schweiß seit Montag wieder in Strömen, stehen bis 22. Dezember wöchentlich vier Trainingseinheiten am Programm. Nach der Weihnachtspause ist am 8. Januar Schluss mit lustig. In der ersten Woche der Vorbereitung ist der Hallencup im Fokus, ehe das Unternehmen Meistertitel in den Mittelpunkt rückt. Im neuen Jahr wird Trainer Mayrleb einen erweiterten Kader vorfinden. "Wir wollen den Kader breiter aufstellen und holen im Winter zwei oder drei Spieler. Seit geraumer Zeit führen wir Gespräche mit möglichen Verstärkungen, es ist aber noch nichts fix", kündigt Reiter den Transfer von zwei erfahrenen Akteuren sowie eines 18-jährigen Perspektivspielers an.

 

"Wollen Tabellenführung ins Ziel bringen"

Obwohl die ASKÖ Oedt mit vier Punkten Vorsprung als Herbstmeister überwintert, ist die Messe noch nicht gelesen. "Schon vor der Saison hatte ich den SV Wallern auf der Rechnung. Zum einen weiß ich, wie Trainer Sageder arbeitet, und zum anderen verfügt der Klub über einen breiten und ausgeglichenen Kader. Demzufolge wird der SVW auch im neuen Jahr versuchen, uns zu ärgeren", ortet der Sportchef einen starken Konkurrenten. "Das ändert aber nichts daran, dass der Meistertitel das erklärte Ziel ist und wir in der Rückrunde alles daransetzen, den Vorsprung von Beginn an zu erweitern." Obwohl der Meistertitel bzw. Aufstieg keine Überraschung wäre, plant Stefan Reiter nur kurzfristig: "Aktuell ist alles dem Titelkampf untergeordnet, wollen die Tabellenführung unbedingt ins Ziel bringen und planen demnach nur bis Sommer. Da wir aus heutiger Sicht nicht wissen, welche Rahmenbedingungen gegeben sind bzw. ob Vereine freiwillig den Weg in die OÖ-Liga antreten, haben wir uns mit der Regionalliga bislang noch nicht beschäftigt."

 

Günter Schlenkrich

 

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