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SV Bad Schallerbach: Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander

Ein kurzer Blick auf die Kaderliste des SV sedda Bad Schallerbach verrät eines prompt: In den Reihen der Mannschaft lassen sich zahlreiche hoch veranlagte sowie top ausgebildete Akteure finden. Weil sich aber die Spieltage, in welchen man sich dem eigenen Leistungsmaximum nicht nähern vermochte, in der Hinserie der Oberösterreich-Liga bedauernswerterweise häuften, überwinterte man auf einem unangenehmen vorletzten Rang im Zwischenklassement. Ligaportal.at ging mit Coach Andreas Luksch auf Ursachenforschung.

 

Fehlende Einstellung

„Wir waren kein richtiges Team. Wenn man ein Spiel nicht miteinander gewinnen will, erreicht man nichts, egal in welchem Sport“, geht der Übungsleiter mit seinen Schützlingen hart ins Gericht. Bescheidene 14 Zähler sammelte man in der ersten Saisonhälfte. Dabei gelang es zu keinem Zeitpunkt wirklich, sich eindeutig vom Tabellenende zu distanzieren. Andreas Luksch sprach überdies von Motivationsproblemen. „An den Spieltagen hat es einigen an der Einstellung gefehlt“, setzt er den Rotstift an. Lassen die ersten Erfolge im Frühjahr aber nicht lange auf sich warten, steigt auch das Selbstvertrauen der Akteure, was wiederrum dazu führt, dass Fehler von Mitspielern schneller und leichter verziehen werden.

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Durchwachsene Vorbereitung

Während nicht wenige Konkurrenten südlichere Regionen aufsuchten, um sich etwas abseits des Geschehens in Ruhe auf die erwartet spannende Rückserie in Oberösterreichs höchster Spielklasse vorzubereiten, holte sich der SV Bad Schallerbach den Feinschliff für die entscheidende Phase der Saison zuhause. Selten gelang es jedoch, den Rasen in Testmatches als Sieger zu verlassen. „Es standen nicht immer alle Spieler zur Verfügung und wir haben einiges ausprobiert. Wir sind froh, dass die Vorbereitung bald vorbei ist“, zieht Coach Andreas Luksch ein ernüchterndes vorzeitiges Fazit. Besonderes Augenmerk lag in den zurückliegenden Wochen auf der körperlichen Fitness sowie dem Abwehrverhalten. „Wir müssen die Defensive stabilisieren. Wir haben zu viele Gegentore bekommen“, weiß der Trainer, wo zweifelsohne Verbesserungsbedarf besteht. Großen Veränderungen wurde der Kader in der abgelaufenen Transferperiode nicht unterzogen. Viele Spieler, welche in der Vergangenheit oftmals nicht unbedingt dem Stammpersonal angehörten, haben sich vorbildhaft weiterentwickelt. Auch deshalb darf davon gesprochen werden, dass das Level innerhalb des Kaders angehoben wurde.

 

Klassenerhalt als einziges Ziel

Nachdem sämtliche Ziele in der Hinserie klar verpasst wurden, startet der SV Bad Schallerbach nun einen erneuten Versuch, die eigenen Ambitionen in die Tat umzusetzen. „Wir wollen die Klasse halten. Sieben bis acht Siege wollen wir einfahren“, gibt Andreas Luksch die Marschroute vor. Dass die Mannschaft Potential hat, ist unumstritten. In den nun anstehenden Meisterschaftswochen gilt es, dieses regelmäßig auf dem Platz abzurufen. Zu lange Durstrecken, von welchen der Herbst oftmals gezeichnet war, dürfen nun nicht mehr vorkommen, will man eine Katastrophe am Saisonende verhindern. Eine Niederlage wird kommen. Wichtig wird dann sein, dass sich die Truppe nicht aus der Ruhe bringen lässt und unbeirrt am gemeinsamen Ziel Klassenerhalt festhält.

 

Fotocredit: Harald Dostal

 

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