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OÖ-Liga

Union Edelweiß Linz: "Sind eine launische Diva"

"In den letzten fünf Jahren waren wir drei Mal Vierter und zwei Mal Siebenter und erheben Anspruch auf eine Präsenz in der oberen Hälfte der Tabelle. Demzufolge können wir mit dem neunten Platz in der Hinrunde der OÖ-Liga, auch wenn auf den Fünftplatzierten nur vier Punkte fehlen, nicht zufrieden sein", erklärt Dieter Mirnegg, Sportchef der Union Edelweiß Linz. Nach einer durchwachsenen Hinrunde hatten die Linzer in der Winterpause aber Grund zur Freunde und konnten beim OÖ-Hallencup überraschend die Siegertrophäe stemmen.

 

Toller Siegesserie folgte schwache zweite Herbsthälfte

Nach einer Auftaktpleite gegen den FC Wels nahmen die Mannen von Trainer Christian Stumpf Fahrt auf und feierten in den folgenden sechs Runden fünf Siege. Damit hatte die Union ihr Pulver aber fast schon verschossen. Denn in der zweiten Herbsthälfte zeigte der Pfeil zumeist in die falsche Richtung, gingen von acht Spielen vier verloren und konnte nur ein weiterer "Dreier" eingefahren werden. "Sieht man von der Niederlage gegen die Welser ab, haben wir die Saison ausgezeichnet begonnen und zunächst eine starke Performance abgeliefert. Doch plötzlich ist der Faden gerissen, ist es in der zweiten Herbsthälfte nicht mehr rund gelaufen. Ab und an hat das nötige Glück gefehlt, in dieser Phase haben wir aber oft auch schlecht gespielt", rümpft der Ex-Internationale die Nase.

 

Zu viele Gegentore

Die Stumpf-Elf feierte vier Heimsiege und behielt in der Fremde zwei Mal die Oberhand. Während nur vier Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften, kassierten auch nur fünf Teams mehr Gegentore. "In der Offensive hat es ganz gut geklappt, wenngleich die Chancenverwertung nicht immer optimal war. In der Defensive hingegen ist uns die Stabilität der letzten Jahre verlorengegangen und haben zu viele Gegentore erhalten. Vor allem das Umschaltspiel hat im Herbst nicht funktioniert. Die meisten Gegner agieren gegen uns überaus defensiv - des Öfteren haben wir uns nicht geschickt verhalten und sind in Konter gelaufen", weiß der Sportchef, der einigen liegengelassenen Punkten nachtrauert. So gaben die Linzer beim Remis gegen Perg eine 2:0-Führung aus der Hand.

 

Landescup-Viertelfinalist und Hallencup-Sieger

In der Meisterschaft ist die Union bislang unter den Erwartungen geblieben, an der "Nebenfront" war die Stumpf-Elf aber überaus erfolgreich. So stehen die Linzer nach Siegen in Naarn, gegen Perg und in Gallneukirchen im Viertelfinale des Baunti Landescups. "Wenn man unter den letzten Acht steht, möchte man mehr erreichen, ist mit dem nötigen Losglück viel möglich", so Mirnegg, dessen Freude über den Sieg beim OÖ-Hallencup riesengroß ist. "Wir sind wertfrei ins Turnier gegangen und haben mit zwei Blöcken - einem erfahrenen und einem jungen - agiert. Die Mannschaft hat sich sukzessive gesteigert und am Ende den Cup verdient gewoinnen".

 

Ein Rückkehrer

In der Vorbereitung auf die Rückrunde steht die Union Edelweiß in der zweiten Woche. Nach einem 4:3-Sieg im ersten Testspiel gegen Vorchdorf messen die Linzer am kommenden Sonntag die Kräfte mit den Kickern aus Naarn. "Da wir unter ausgezeichneten Bedingungen arbeiten können und vorwiegend am Kunstrasen der OÖFV-Anlage trainieren, ist ein Trainingslager in der Ferne nicht notwendig", meint Dieter Mirnegg, der das Geschehen am Transfermarkt nur als interessierter Beobachter verfolgt. "Bis auf Offensivspieler Edis Salkic, der nach einem Gastspiel bei Fortuna Regensburg wieder zurückgekehrt ist, hat sich dwr Kader in der Winterpause nicht verändert. Da wir über eine starke, intakte Mannschaft verfügen, wird es vermutlich auch dabei bleiben, sind in den restlichen Tagen der Übertrittszeit weder Zu- noch Abgänge zu erwarten".

 

"Können jeden Gegner schlagen, aber auch gegen jeden verlieren"

Auch wenn die Hinrunde nicht nach Wunsch verlaufen ist, ist aufgrund der aktuellen Tabellensituation im Frühjahr eine deutliche Rangverbesserung möglich. "Im Fußball muss man stets wachsam sein, aber grundsätzlich orientieren wir uns in der Tabelle nach oben, zumal es dorthin nicht weit ist und möchten uns in der Rückrunde in der oberen Tabellenhälfte bzw. im Bereich des oberen Drittels präsentieren", gibt der Sportchef die Richtung vor. "Sollten wir die ausgezeichneten Leistungen in der Halle auf das Feld übertragen können, ist einiges möglich. Aber wir sind eine launische Diva, können jeden Gegner schlagen, aber auch gegen jeden verlieren".

 

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Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich  

 

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