Breitenbrunn will sich nach oben orientieren

Nicht Fisch und nicht Fleisch, so lässt sich die Hinrunde des SC Breitenbrunn wohl am Besten beschreiben. Die Nordburgenländer konnten teilweise durchaus überzeugen in der 1.Klasse Nord, in anderen Spielen dagegen fehlte einfach die nötige Konstanz, am Ende reichte es für den 9.Platz in der Tabelle. Doch der Schein trügt, denn man befindet sich zum Beispiel nur 6 Punkte entfernt vom oberen Drittel entfernt, eine Distanz, die also durchaus machbar scheint. Wir haben uns kurz mit dem sportlichen Leiter in Spee, Marko Cadek, unterhalten. 

 

Bei den Breitenbrunner fällt vor allem eines auf in der Hinrunde: Daheim ist die Truppe von Coach Raithofer durchaus zu den stärksten Teams zu zählen, doch auwärts wollte es in der Hinrunde kaum klappen. Denn in der Fremde holte man gar nur magere 3 Punkte, dass ist doch deutlich zu wenig und steht nicht in Relation mit den 15 Punkten, die man zu Hause geholt hat. Dies weiß man auch bei den Verantwortlichen: "Wir sind nicht unzufrieden, es war jedoch auch mehr drinnen für uns. Vor allem die Auswärtsschwäche müssen wir unbedingt ablegen, müssen auch in der Fremde bis zum Ende durchhalten", so Marko Cadek zur aktuellen Hinrunde.

Jugend soll forciert werden

Für die Rückrunde hat man sich vorgenommen, dass man eben auch in der Fremde so konzentriert ans Werk geht, wie man es zu Hause tut. Die Tatsache, dass man nach unten hin ein gutes Polster hat und die vorderen Plätze in greifbarer Nähe sind, sorgt durchaus für Optimismus. "Wir wollen uns schon nach oben orientieren. Der Kader soll breiter aufgestellt werden, deshalb werden wir auch einige junge Burschen hochziehen. Ansonsten haben wir derzeit keine Transferbewegungen", so Marko Cadek abschließend.

Schafft man es, einen guten Start hinzulegen, so darf man dem Team aus Breitenbrunn durchaus einiges zutrauen, vor allem auch, wenn man es schafft, auch auswärts seine Leistungen zu erbringen.