SV Hochart muss einige Abgänge kompensieren

hochart svAlles neu in der 2. Klasse Süd A, das gilt natürlich auch für den SV Hochart. Mit der letzten Saison war man zufrieden, zu den Zielsetzungen für die kommende Meisterschaft wurde Sektionsleiter Robert Schuh von unterhaus.at interviewt. Es wurde auch über die eine oder andere Schwäche gesprochen, an denen in der Vorbereitung gearbeitet werden muss, damit ein guter Start in die Meisterschaft gelingen kann.

Positiver Rückblick auf letzte Saison

Sektionsleiter Robert Schuh wirft einen positiven Blick zurück in die Saison 2011/12: "Wir waren im Herbst an zweiter Stelle und wenn es so gut läuft, will man dann natürlich mehr. Im Frühjahr ist es dann nicht immer so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben, am Ende haben wir den zweiten Platz gehalten hatten zwar zwölf Punkte Rückstand auf den Ersten. Im Großen und Ganzen waren wir aber zufrieden, denn das war seit vielen Jahren die beste Platzierung, die wir erreicht haben. Obwohl die Chancen diesmal natürlich groß gewesen wären, ganz vorne zu stehen."

Ungewisse Zukunft in neuer Liga

Auch beim SV Hochart weiß man nicht so genau, was einen diese Saison erwartet, das bestätigt auch der Sektionsleiter des Vereins: "Es sind nicht mehr zwölf Vereine in der Liga, sondern 16, es wird also eine lange Meisterschaft, die Konkurrenz ist natürlich viel größer und ich denke, dass sich auch die Stärke der Liga durch die fünf Vereine, die absteigen mussten, verändern wird. Daher ist schon noch eine große Ungewissheit da."

Hochart kämpft mit Abgängen

Ein Problem könnte für den SV Hochart unter anderem werden, dass man drei wichtige Spieler verloren hat, so ist sich Robert Schuh nicht sicher, ob man die Qualität des letzten Jahres aufrecht erhalten kann. Dies zeigt auch die Vorbereitungsphase: "Die Testspiele waren bisher sehr durchwachsen und wir haben auch einige Langzeitverletzte, die uns natürlich abgehen. Wir sind ein kleiner Ort und sind darauf angewiesen, dass auch Spieler von anderswo zu uns kommen, das ist nicht immer so einfach." Noch dazu werden zwei Spieler aufhören und so hat man doch mit Personalproblemen zu kämpfen.

Trotzdem ist sich der Sektionsleiter sicher, dass man auch diese Saison positiv abschließen kann. "Bei uns steht der Zusammenhalt an erster Stelle und der ist auch sehr stark. In den letzten Jahren hat sich schon das eine oder andere Mal gezeigt, dass man damit auch schlechte Zeiten überbrücken kann." Ein weiterer Vorteil ist der kleine Platz, auf dem man seine Heimspiele austrägt. Da tun sich die Gegner oft schwer und so kann man eventuelle spielerische Defizite ausgleichen und vielleicht auch in dieser Saison für die eine oder andere Überraschung sorgen.

von Almut Smoliner

 

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