Trainerwechsel und Kaderveränderungen in Unterwart

Nach einer ansprechenden Frühjahrssaison und einem fünften Tabellenplatz im Vorjahr ist für den UFC Unterwart die Hinrunde in der aktuellen Meisterschaft der 2. Klasse Süd A alles andere als wunschgemäß verlaufen. Nach sechs Niederlagen in den letzten sieben Runden reichte es am Ende nur zum enttäuschenden 14. Platz, sind lediglich Kroisegg und Schlusslicht Hoachart in der Tabelle noch schlechter klassiert. "Es war nicht unser Hertbst, gab es für das schlechte Abschneiden mehrere Gründe", erklärt Sektionsleiter Franz Faszl.

 

Trainereffekt ist ausgeblieben

"Im Sommer wollten wir uns verstärken, die geplanten Transfers sind aber nicht zustandegekommen und haben zudem einen Fehlstart hingelegt", weiß der Sektionsleiter. "Dann ist es zwar kurzzeitig etwas besser gelaufen, in der zweiten Herbsthälfte ist aber gar nichts mehr gegangen." Auch ein Tainerwechsel - Josef Wallner sollte den bisherigen Spielertrainer Mikos Lengyel entlasten - brachte nicht den gewünschten Erfolg. "Es war einfach der Wurm drinnen, hat im Herbst nichts gepasst", so Faszl, der sich in diesen Tagen auf Trainer- und Spielersuche befindet.

 

Berufsbedingte Personalprobleme

Mit 54 Gegentoren haben die Unterwarter nicht nur viel zu viele erhalten, sondern selbst zu wenig Treffer erzielt. "Auch wenn Szabolcs Major es bislang auf elf Saisontore brachte, haben wir uns vom Torjäger etwas mehr erwartet. Zudem hatten wir nicht nur mit Verletzungen, sondern - vor allem bei Samstag-Spielen - mit berufsbedingten Personalproblemen zu kämpfen und konnten ab und an keine Reserve stellen", erklärt der Sektionsleiter. Aus diesem Grund soll im Winter der Kader aufgestockt werden.

 

Auf der Suche nach neuem Trainer und Verstärkungen

"Wir wollen im Winter nicht nur den Kader vergrößern, sondern die Mannschaft auch verstärken und sehen uns aus diesem Grund nach jungen, österreichischen Spielern um. Es haben auch schon einige Gespräche stattgefunden, zu einem Abschluss ist es bislang aber noch nicht gekommen", sagt Faszl. "Nach der interimistischen Leitung durch Josef Wallner sind wir zudem auf der Suche nach einem neuen Trainer. Auch in dieser Angelegenheit hat es bereits Gespräche gegeben, weißer Rauch ist aber auch hier noch keiner aufgestiegen." Der neue Übungsleiter wird auf den einen oder anderen Spieler verzichten müssen. "Aus privaten Gründen hängt Martin Lorenz seine Schuhe an den Nagel. Zudem wollen wir die Anzahl der ungarischen Spieler verringern und werden uns wohl von einigen Akteuren trennen", so Faszl.

 

Mit einem neuen Coach bzw. runderneuerten Kader soll im Frühjahr der Pfeil wieder in die andere Richtung zeigen. "Die aktuelle Tabellensituation ist nicht zufriedenstellend, muss es im Frühjahr einfach besser werden. Da in der Tabelle die Mannschaften vor uns nicht allzu weit entfernt sind, streben wir in der Rückrunde eine Rangverbesserung an", gibt der Sektionsleiter die Richtung vor.

 

Günter Schlenkrich

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