Nicht geplanter Trainerwechsel in Jabing

Nach dem Abstieg in die 2. Klasse Süd A und einer ansprechenden Herbstsaison - als Tabellenfünfter überwintert man nur wenige Punkte hinter den Aufstiegsplätzen - hat sich beim ASKÖ Jabing in der Winterpause einiges getan. Während ein Jabinger wieder zu seinem Stammverein zurückkehrt und zwei Spieler den Verein verlassen, verzeichnet der Klub völlig überraschend einen Trainerwechsel. "Der war nicht geplant. Aber Martin Horvath, der die Mannschaft nach dem Abstieg im Sommer übernommen hat und mit dem wir eine weitere Zusammenarbeit angestrebt haben, hat uns um Weihnachten herum erklärt, aus beruflichen Gründen kürzer treten zu müssen und somit seinen Rückritt bekanntgegeben", weiß Sektionsleiter Ewald Schranz, der auf der Suche nach einem Nachfolger inzwischen fündig geworden ist.

 

Als Ujpest-Kapitän Gegenspieler von Maradona

Zsolt Wagner, der neben Deutsch noch vier weitere Sprachen beherrscht, war in seiner aktiven Zeit als Profi bei Haladas Szombathely, Szeged und Ujpest Dosza tätig. Der heute 45-Jährige war in seiner Glanzzeit Ujpest-Kapitän und in einem Europacup-Spiel gegen Napoli Gegenspieler von Diego Maradona. Wagner ist in Besitz der UEFA-A-Lizenz und in Jabing kein Unbekannter, spielte er doch nach seiner Profikarriere bereits 13 Jahre lang beim ASKÖ. "Man kann sich vorstellen, dass die Suche nach einem Trainer in der Winterpause nicht einfach ist. Die Verpflichtung von Zsolt Wagner war jedoch naheliegend, da er viele Jahre bei uns gespielt hat, den Verein und das Umfeld gut kennt und zudem den eingeschlagenen Weg mit uns weitergeht", ist der Serktionsleiter davon überzeugt, einen guten Griff getan zu haben.

 

Ein Heimkehrer und zwei Abgänge

Auch der bislang einzige Neuzugang ist in Jabing nicht unbekannt. "Philipp Pulay ist ein Jabinger, war zuletzt in Güssing tätig, nun ist der 17-jährige wieder zu uns zurückgekehrt", freut sich Ewald Schranz über die Heimkehr des talentierten Mittelfeldspielers. Weniger erfreut ist man beim Fünftplatzierten über zwei Abgänge. Während Michael Trenker künftig des Trikot von Liga-Konkurrent Zuberbach überstreifen wird, kehrt Andre Fink aus Studiengründen nach Markt Allhau zurück. "Wir sind nicht großartig auf der Suche nach Vertstärkungen, es kann aber sein, dass im Winter noch ein Spieler zu uns stoßen wird", so Schranz.

 

Trainingslager in Kroatien

Fix ist hingegen, dass nach dem vierten Platz beim Regional-Turnier in Oberwart am 16. Januar unter Neo-Coach Wagner das Training wieder aufgenommen und im Rahmen der Vorbereitung von 14. bis 17. Februar in Kroatien ein Trainingslager abgehalten wird. "Wir sind mit den Leistungen bzw. dem bisherigen Saisonverlauf überaus zufrieden und streben auch im Frühjahr eine Präsenz im Vorderfeld der Tabelle an", nimmt der Sektionsleiter das Wort Wiederaufstieg (noch) nicht in den Mund.

 

Redaktion

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