Vier Tore in Grafenschachen sorgen für Feiertag in Rudersdorf

Zwei Tabellen-Kellerkinder treffen bei der Begegnung SC Grafenschachen gegen den USV Rudersdorf aufeinander. Beide Vereine haben die letzten beiden Spiele in der II. Liga Süd verloren, wobei den Hausherren die letzte 3:5 Heimniederlage gegen St.Martin etwas an Selbstbewusstsein gekostet haben dürfte. Man darf gespannt sein, wer von diesen beiden Vereinen als Sieger vom Platz geht oder werden die Punkte brüderlich geteilt?

Frühe Führung für die Gäste

Beide Mannschaften zeigten sich in der ersten Halbzeit ebenbürtig, die Gäste spielten mit hohem Pressing an der Mittellinie und hatten bereits in der 11. Minute den ersten Erfolg zu verzeichnen. Lukas Gingl bekam den Ball an der Mittellinie, er zog auf und davon und das 1:0 war vollendet. Die Hausherren hatten außer ein paar Corner keine wirklichen Torchancen zu verzeichnen. Weil die Radakovits-Elf mit ihrer Überlegenheit so nachsichtig umging, investierten die Rudersdorfer in den Minuten vor dem Seitenwechsel mehr. Knapp vor dem Pausenpfiff spielten die Gäste wieder ihr perfektes Umschaltspiel, und Lukas Gingl machte sich wieder auf den Weg Richtung Grafenschachener Tor und es hieß beim zweiten Versuch nach einem Abpraller 2:0 für die Gäste. Mit dem 2:0 wurden die Seiten gewechselt.

Rudersdorf lies nichts anbrennen

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Hausherren mehr Spielanteile, aber die Heimelf fand kaum Mittel gegen die agilen Gäste und wussten sich oft nur durch Fouls zu helfen. Rudersdorf spulte ihr Pensum geschickt herunter und in der 85. Minute machte Noah Frühmann, wieder aus einem Konter entstanden, mit dem 3:0 den Deckel drauf. Das 4:0 in der Nachspielzeit von Marco Sifkovits konnte man als Zugabe bewerten. Abschließend kann man sagen, dass die Rudersdorfer das effizientere Team waren und aus einem kompakten Mittelfeld mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg kamen.

„Wir haben die Mannschaft etwas umgekrempelt, und unser Konzept ist voll aufgegangen. Wir haben 90 Minuten keine Torchance zugelassen und das war spielentscheidend. Wir haben uns auf das Umschaltspiel und auf Konter spezialisiert und die Rechnung ist voll aufgegangen. Wir haben alles richtig gemacht, waren fußballerisch nicht besonders stark, haben aber mit unserer kämpferischen Leistung den Sieg, auch in dieser Höhe voll verdient“ sagt Trainer Harald Bacher, USV Rudersdorf.

Die Besten

Rudersdorf: Danijel Vincelj, Lukas Gingl (Beide Mittelfeld)

 

 

 

 

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