Unterstützungspaket für Vereine ist fix

Die einschränkenden Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie, haben ÖsterreichsVereine in eine herausfordernde und schwierige Lage gebracht. Seit dem Beginn der Corona-Krisewurden etwa unzählige Veranstaltungen und Vereinsfeste abgesagt, wodurch neben einemgesellschaftlichen, auch ein enormer wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. In diesem Zusammenhang forderte die Initiative „Rettet die Vereinsfeste“ bereits vor rund einem Monat ein umfassendes Hilfspaket,welches von der Bundesregierung jetzt auch präsentiert wurde. In diesem Corona-Vereinspaket sind 700Millionen Euro für alle gemeinnützige Vereine, Blaulichtorganisationen und anderen Non-Profit-Organisationen vorgesehen.

 

 

„Österreich muss weiter ein Land der Ehrenamtlichen bleiben. Mit dem 700-Millionen-Euro-Hilfspaket wird eine wichtige Grundlage für den Erhalt unserer solidarischen Vereinskultur geschaffen, die nach der Corona-Kriseumso bedeutsamer sein wird. Danke an die österreichische Bundesregierung für diese Unterstützung und an alleVerbände sowie Vertretungen die sich in den letzten Wochen für unsere zivilgesellschaftliche Grundsäule starkgemacht haben. Entscheidend wird als nächstes sein, dass dieser Rettungsanker auch rechtzeitig undzielgerichtet bei unseren gemeinnützigen Vereinen ankommt“, so Sascha Krikler, Initiator der Initiative „Rettet die Vereinsfeste“. Die Hilfen sind für die nächsten zwei Quartale vorgesehen. Entsprechende Richtlinien werden derzeit in Abstimmung mit Ländern und Gemeinden erarbeitet. Die Abwicklung erfolgt durch die Austria Wirtschaftsservice GmbH. Allein im Burgenland sind rund 100.000 Ehrenamtliche in 4.900 Vereinen von den coronabedingten Ausfällen betroffen. Für die Vereinsinitiative ist es auch wichtig, dass die Vereinskultur in der Nachkrisenzeit ohne nachhaltige Verluste wieder in Schwung kommen kann. „Neben dem belebenden gesellschaftlichen Zweck, dient das Vereinsleben der Stärkung der Dorfgemeinschaften, der regionalen Wirtschaft und sorgt zudem für eine Entlastung der öffentlichen Institutionen.

 

Zahlreiche gemeinnützige Unterstützungsleistungen oder teure Anschaffungen, wie etwa neue Feuerwehrautos, werden zu einem großen Teil über Veranstaltungen oder Feste unserer Vereine und Verbände finanziert. Derartige Einnahmen fallen aufgrund der Corona-Pandemie heuerleider weg, daher sind die 700 Millionen Euro an Unterstützungsleistungen durch den Bund umso wichtiger. Unterdiesem Schutzschirm müssen alle gemeinnützigen Vereine Platz finden. Darüber hinaus geht es auch darum,persönliche Haftungen von Ehrenamtlichen zu vermeiden. Nur gemeinsam können wir diese herausfordernde Zeit überstehen und gestärkt aus der Krise hervorgehen, damit wir auch auf Vereinsfesten wieder etwas zu feiern haben“, hält Krikler abschließend fest.

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