Corona setzt die Burgenlandliga auf Stillstand: Der SV Sankt Margarethen sieht mit Optimismus in die Zukunft.

Wir alle durchleben gegenwärtig aufgrund der Corona-Krise ganz schwere Zeiten. Demzufolge rückt die wichtigste Nebensache der Welt, der Fußball, verständlicherweise auch völlig in den Hintergrund. Aufgrund dessen ist Ligaportal.at auch in Zeiten wie diesen darum bemüht, Information zu bieten bzw. Berichte zu verfassen. Zudem steht es noch völlig in den Sternen, ob bzw. wann die Frühjahrsrunde weitergeht. Wie es dann weitergeht, wie Aufstiege und Abstiege geregelt werden, ob die Saison verlängert wird, Spieltage komplett nachgeholt werden müssen. Wir stellen den Funktionären Fragen zur aktuellen Lage bzw. wie das alles im Verein gehändelt wird.

Wir befragten den Obmann Johannes Pieler, wie er die aktuelle Corona – Entwicklung sieht:

Ligaportal: Was sagen Sie zur aktuellen Corona-Entwicklung und sind die Maßnahmen, die die Bundesregierung trifft, gerechtfertigt?

Pieler: Ich finde, dass wir in Österreich rasch und gut reagiert haben und die Maßnahmen, welche die Bundesregierung getroffen hat, sind voll in Ordnung.

Ligaportal: Wie gehen Sie im Verein damit um? Absolvieren alle Spieler Heimtraining? Wird das überprüft? Gibt es regelmäßig telefonischen Kontakt mit den Spielern?

Pieler: Der Trainer hat jedem Spieler ein Heim-Trainingsprogramm gegeben, per einer App kommt die Rückmeldung, aber wir gehen davon aus, dass sich die Spieler auf Vertrauensbasis daran halten werden.

Ligaportal: Werden aktuell die Spielergehälter weiterbezahlt oder gibt es eine Sonderabsprache mit den Spielern?

Pieler: Wir haben mit dem Spieler-Beirat vereinbart, dass die Zahlungen auf Eis gelegt werden und wenn es wieder zu einem normalen Spielbetrieb kommt, werden wir zusammen eine Lösung finden.

Ligaportal: Gehen Sie davon aus, dass im Frühjahr gar nicht mehr gespielt wird? Wenn ja, was würde das für die Finanzen Ihres Vereins bedeuten?

Pieler: Sollte es bis zu Herbst ohne Spielbetrieb weitergehen, dann wir es für die meisten Vereine schwierig werden, ohne einen finanziellen Schaden aus der Krise zu kommen.

Ligaportal: Stehen die Sponsoren in dieser schwierigen Situation weiterhin zum Verein bzw. zu ihren Zusagen?

Pieler: Wir werden natürlich mit unseren Sponsoren in Kontakt treten, ob sie uns auch weiterhin finanziell unterstützen werden.

Ligaportal: Welche Maßnahmen wünschen Sie sich von der Bundesregierung, um die Vereine während bzw. nach dieser schweren Zeit zu unterstützen?

Pieler: Was ich gehört habe, soll sich der Präsidenten der Österreichischen Bundes-Sportorganisation, Hans Niessl für die Amateurvereine einsetzten, damit diese nicht auf der Strecke bleiben, man kann es nur abwarten, was daraus wird. Für uns ist das Glas halb voll und nicht halb leer, wir sehen mit Optimismus in die Zukunft.

 

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