Kampfgeist wird nicht belohnt – Kohfidisch unterliegt Parndorf 1b

Eine Reise nach Kohfidisch kann für den Gegner oft unangenehm sein. In der 27. Runde der Burgenlandliga musste diese Parndorf 1b antreten, es sollte sich aber für sie auszahlen. In einer Partie auf Augenhöhe setzte man sich schließlich mit 0:2 gegen den ASK Kohfidisch durch. In der Tabelle liegt damit Kohfidisch weiterhin auf dem 14. Platz und muss auf die erste Mannschaft des SC/ESV Parndorf in der Regionalliga hoffen.

Gruber bringt Parndorfer Halbzeitführung

Wenn man in diesem Spiel nach der Tabelle gehen würde, wären die Rollen klar verteilt. Wer allerdings den ASK Kohfidisch kennt weiß, dass es alles andere als leicht ist hier zu bestehen. Das mussten auch schon Draßburg und Siegendorf feststellen, die nur knapp gewinnen konnten. Und auch gestern erwies sich Kohfidisch als unangenehmer Gegner für die Gäste aus Parndorf und kam bereits in der Anfangsphase zu einigen Chancen durch Julian Binder und seine Sturmpartner. Das erste Tor der Partie gelang dann aber den Parndorfern: In der 27. Minute steckt Sebastian Leszkovich den Ball durch die Kohfidischer Abwehr auf Daniel Gruber, der lässt sich die Chance nicht nehmen und gewinnt das Duell gegen Kohfidisch-Goalie Wagner und trifft zum 0:1. Es hätte zu diesem Zeitpunkt sicher auch anders stehen können, aber mit diesem Stand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Kohfidisch kämpft bis zum Schluss

Kurz nach dem Wiederanpfiff folgte in der 49. Minute so etwas wie eine Vorentscheidung: Nach einem guten Offensivpressing der Gäste, kam es wieder zu einem Duell Gruber gegen Wagner und wieder blieb dabei Daniel Gruber siegreich und traf zum 0:2. Die Parndorfer zogen sich in Folge des Treffers etwas zurück und der Fokus lag nun auf eine stabile Defensive. Die Partie war allerdings noch lange nicht entschieden und Kohfidisch gab weiterhin alles. Der so wichtige Anschlusstreffer sollte und sollte aber nicht fallen und trotz des unerbittlichen Kampfes blieb es nach 90 Minuten bei einem glücklichen 0:2 für Parndorf.

Dieter Firmkranz (TR Parndorf 1b): „Es war eigentlich eine Partie auf Augenhöhe. In Kohfidisch hängen die Trauben immer hoch. Das Spiel hätte bis zum Schluss noch kippen können und man kann sagen, dass wir am Ende einfach glücklicher waren.“

Die Besten

Kohfidisch: keiner
Parndorf: Sebastian Leszkovich (Mittelfeld), Daniel Gruber (Sturm)

 

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