Pinkafeld drehte das Spiel - 3:2 Sieg in Leithaprodersdorf

Beide Mannschaften haben in der Burgenlandliga coronabedingt erst zwei Meisterschaftsspiele ausgetragen, einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto. Der SC Pinkafeld kommt mit der Empfehlung eines 4:1 Auswärtserfolges in Kohfidisch in die Leitha-Arena, der SV Leithaprodersdorf seinen Sieg im eigenen Stadion auch gegen Kohfidisch errungen. Man darf gespannt sein, welche Mannschaft mit den unregelmäßigen Spielterminen am besten zurechtgekommen ist.

Die erste Halbzeit geht an Leithaprodersdorf

Wie man es von einer Heimmannschaft erwarten konnte, erzeugte die Benes - Elf von Beginn an Druck und stürmten Richtung Pinkafelder Tor, was auch in der 17. Minute belohnt wurde, als Stephan Heiss einen Pass in die Schnittstelle spielte und Patrick Mozelt den Torhüter der Gäste überwinden konnte. Beim zweiten Tor der Hausherren war abermals Stephan Heiss der Passgeber und wieder war es Patrick Mozelt, der auf 2:0 erhöhte. (37.). Die Auswärtigen hielten tapfer mit, aber außer einem Lattentreffer von Christian Sauer konnten sie keine weiteren Torchancen aufweisen. Mit der 2:0 Führung der Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Spielumstellung brachte für Pinkafeld den Erfolg

Den Gästen hat der frühe Anschlusstreffer in der 49. Minute durch Nikolasz Ticián Nagy in die Karten gespielt, als er das Leder nach einem Gewühle im Strafraum der Heimischen zum 1:2 ins Tor der Hausherren beförderte. Die Senft-Elf hatte nun Oberwasser bekommen und so war es auch nicht verwunderlich, als Lukas Zapfel in der 66. Minute mit einem abgefälschten Schuss den Ausgleichtreffer erzielte. Die Pinkafelder setzten nun nach und Christoph Saurer erzielte in der 77. Minute mit einem satten Schuss den 3:2 Führungstreffer. Die Auswärtigen hatten noch die Chance, die Führung auszubauen, aber Ernest Grvala vergab einen Elfmeter. So blieb es nach einem spannenden und rassigen Spiel beim 3:2 Erfolg der Gäste.

Stimmen zum Spiel:

Peter Benes, Trainer SV Leithaprodersdorf

„In der ersten Halbzeit waren wir sehr gut in der Partie drinnen, es war ein rassiges, schnelles und intensives Spiel und hat beiden Mannschaften alles abverlangt. Nach dem 2:3 konnten wir nicht mehr so richtig mithalten, sind körperlich weggefallen und Pinkafeld hat die Tore erzwungen. Nach dem gesamten Spielverlauf hätten wir uns einen Punkt verdient“.

Die Besten: Stephan Heiss (ST), Patrick Mozelt, (M)

Maximilian Senft, Trainer SC Pinkafeld

„In der ersten Halbzeit war der Gegner leicht überlegen, meine Mannschaft hat sich mit den Platzverhältnissen schwergetan, in der 2. Halbzeit haben wir das Spiel umgestellt, haben einen unglaublichen Kraftakt vollbracht und schlussendlich verdient gewonnen.“

Die Besten: Christoph Saurer (M), Lukas Zapfel, (ST) Michael Daum (V)

S2F: Bitcoin auf dem Weg zu 100.000 $ bis Ende 2021?

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten