Kapfenstein zerlegt Fürstenfeld II und ist nun das beste Rückrunden-Team!

altaltVor einigen Wochen herrschte bei den jungen Thermenhauptstädtern die Hoffnung des SVU Kapfenstein in der steirischen Gebietsliga Süd doch noch abfangen und damit den Klassenerhalt fixieren zu können. Wie weit man mit diesem Wunsch an der Realität vorbeilief beweise das 7:0 (3:0) ganz deutlich. Damit dürften die Kapfensteiner auch das letzte Abstiegsgespenst vertrieben haben, wobei die Mannen von Fürstenfeld KM II nun endgültig mit der 1. Klasse planen dürfen und wohl auch müssen.


Klare Verhältnisse bereits vor der Pause

Bereits mit dem Anpiff von Schiri Herbert Rausch stellen die Hausherren klar, wer an diesem Donnerstag-Nachmittag den Platz als Gewinner verlassen würde. Nach nicht einmal zwei Minuten muss der trotz der vielen Gegentor, die noch folgen sollten, glänzend aufgelegt Philip Stocker die Kohlen für seine Elf aus dem Feuer holen und bewahrt diese zumindest bis zur 5. Minute vor einem Gegentreffer. Beim 1:0 durch Benjamin Schmerböck ist aber selbst er dann chancenlos. Eine scharfe Flanke von rechts verwertet der Kapfensteiner Stürmer per Kopf zum frühen Führungtreffer. Und in dieser Tonart sollte es weiter gehen. Die Heimischen erspielen sich Chance um Chance. Immer wieder heißt das Duell Schmerböck bzw. Dario Toplek gegen Philip Stocker im Kasten des FSK. Bis zur 37. Minute schafft es der Keeper tatsächlich seine Mannschaft vor dem zweiten Gegentreffer zu bewahren. Auf der gegenüberliegenden Seite schiebt Schlussmann Jozek Spilak an diesem Tag eine ruhige Kugel, denn nur selten können die einmal mehr blutjung aufgestellten Fürstenfelder in die Nähe des SVU-Strafraums kommen. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit fallen dann aber doch noch zwei Treffer für den Gastgeber. Zuerst trifft Manfred Lamprecht im Nachschuss, nachdem Stocker einen Schuss von Bernhard Lamprecht nur kurz abwehren kann. Mit dem Pausenpfiff fällt dann auch noch das 3:0. Dario Toplek nimmt sich auf gut 20 Metern ein Herz und sein Schuss senkt sich hinter Stocker zum mehr als klaren Zwischenstand.

Junge FSK-ler schlittern ins nächste ganz bittere Debakel

Die Seiten sind kaum gewechselt, da steht es auch schon 4:0. Christof Pöltl darf sich ebenfalls für Kapfenstein in die Torschützenliste eintragen. Es ist dies sein dritter Treffer in der laufenden Saison. Die Tormusik und der Jubel des heimischen Anhangs sind noch nicht verstummt, da sammeln sich die Heimischen schon wieder zu einer Jubeltraube. Ein Kopfball von Manfred Lamprecht passt genau zum 5:0-Zwischenstand. Aber das sollte bei weitem noch nicht alles gewesen sein, denn die Hausherren beweisen sich weiterhin in absoluter Geberlaune. In der. 60. Minute ist es Kapitän Roman Heschl, der mit seinem zweiten Saisontor das halbe Dutzend voll macht. Das 7:0 durch den nun Doppelpack-Torschützen Dario Toplek fällt in der 67. Minute aus einem Freistoß von der Strafraumgrenze. Nun scheint der Torhunger des SVU zumindest vorübergehend gestillt, denn in den nächsten 15 Minuten kontrollieren die Heimischen zwar das Geschehen, kommen aber zu nichts Zählbarem mehr. Die erste Chance der Gäste gibt es dann in der 80. Minute zu bestaunen. Genauer gesagt sind es derer zwei. Zuerst geht ein Kopfball von Andreas Mayer knapp links am Tor vorbei und wenige Sekunden darauf scheitert Zoltan Kopacsi an Goalie Spilak. Danach tut sich nichts mehr und die Partie endet mit einem mehr als deutlichen 7:0 für Kapfenstein.

SVU Kapfenstein - SC Raiffeisen Fürstenfeld KM II 7:0 (3:0)
Torfolge: 1:0 Benjamin Schmerböck (6.), 2:0 Manfred Lamprecht (36.), 3:0 Dario Toplek (41.), 4:0 Christof Pöltl (46.), 5:0 Manfred Lamprecht (47.), 6:0 Roman Heschl (60.), 7:0 Dario Toplek (67.)

Philip Stocker (Torhüter Fürstenfeld): "Wir waren heute in allen Belangen haushoch unterlegen. Das spiegelt auch das Ergebnis deutlich wider, welches deutlich höher hätte ausfallen können."

von Markus Pammer

 

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