Vereinsbetreuer werden

Umtriebig: Fünf Neue sollen St. Martin zum Klassenerhalt verhelfen!

Die Gebietsliga West verspricht eine spannende Frühjahrsmeisterschaft. Vorneweg duellieren sich der SC Strasser Bau Stainz mit dem UFC TEAM Strommer Söding und dem SV Allerheiligen II um den Aufstieg. Hinten raus kämpfen der SV SFL Stallhofen, der FC Ehrenhausen, der GSV Löscher St. Martin/S. und der FC Erhard Preding ums blanke Überleben. St. Martin hat am Transfermarkt wieder einmal gehörig zugeschlagen, mit aller Kraft soll der Abstieg verhindert werden. Ligaportal Steiermark fragte beim Tabellenvorletzten nach.

Perus Damijan 

Marco Watz präsentiert den neuen Trainer Damijan Perus

Obmann und Spieler Marco Watz stellt sich den Fragen der Redaktion

Wie ist der Herbstdurchgang zu bewerten?

„Der Herbstdurchgang war sehr sehr mager - alles begann mit einer sehr niedrigen Trainingsbeteiligung und ein paar unglücklichen Spielen zu Beginn der Saison. Auch hatten wir enormes Verletzungspech - vier Spieler mussten operiert werden und so mussten gegen Ende der Saison sieben Spieler aushelfen, die ihre Karriere eigentlich schon beendet hatten."

Wie ist die Stimmung im Verein?

„Die Stimmung im Verein ist grundsätzlich schon gut. Aufgrund des Tabellenplatzes sind wir aber jedoch auf Ursachenforschung aus."

Gibt es Transfers zu vermelden? 

„Unseren drei Abgängen Jure Bracko (Ziel unbekannt), Martin Pressnitz (Karrierepause) und Mahmoud Sillah (Karriereende) stehen die vier Neuzugänge Stefan Schmuck (SV Schwanberg), Jernej Lampret (SV Tieschen), Ziga Kus (SV Radlje) und Karl Sackl (Comeback nach Karrierepause) gegenüber. Schon gegen Ende der Herbstsaison holten wir auch den neuen Coach Damijan Perus zu uns.“

Auf welchen Positionen ist Handlungsbedarf gegeben? 

„Wir wollen uns vorallem offensiv verstärken und auf den Flügeln noch was machen.“

Gibt es verletzte Spieler?

„Im Herbst gab es vier Langzeitverletzte, wobei mit Klaus Schober und Joze Hudernik ab sofort wieder zwei Leistungsträger zur Verfügung stehen. Diese beiden haben aber im Herbst nur ein Spiel gemacht, deshalb kann man sie wie Neuzugänge betrachten."

Welche Ziele hat man sich für die Rückrunde gesetzt?

„Das primäre Ziel in der Rückrunde ist der Klassenerhalt. Desweiteren wollen wir auch eine Mannschaft formen, mit der wir uns langfristig im Tabellenmittelfeld der Gebietsliga etablieren können."

Wie weit könnte Covid-19 der Punktejagd einen Strich durch die Rechnung machen?

„Im Herbst haben alle gezeigt, dass, wenn man mit Vorsicht alle Bestimmungen einhält, auch mit Corona die Saison ohne Probleme fertig spielen kann."

Wer sind die Meisterkandidaten?

 „Ich wohne in Stainz und tippe deshalb ganz klar auf den SC Stainz. Dieser Verein gehört in die Unterliga. Aber auch Allerheilligen II mit einem tollen Trainer wird noch ein Wörtchen mitreden, genauso wie der SVU St. Stefan/Stainz, als wohl spielstärkste Mannschaft.

Wärest du nicht Spieler in St. Martin, bei welchem Verein würdest du gerne als einmal deine Schuhe schüren?

 „Natürlich beim BVB, aber nur mit einem Sportdirektor René Dretnik.

 

by ReD

Foto: GSV St. Martin/privat