Finale mit zwei Siegern: Neben Obdach gelingt es auch "Looser" Hinterberg die Klasse zum halten!

SV Hinterberg
FC Obdach

Am Freitagabend traf in der 26. Runde der Oberliga Nord der Tabellenzehnte der SV Central Dancing Hinterberg vor heimischem Publikum auf den Tabellenzwölften den FC Pabst Alko Rb Obdach. Die Ausgangslage bei diesem "Endspiel" war klar gegeben: Hinterberg reicht ein Remis, Obdach braucht mehr um die Klasse zu sichern. Letztendlich sollte es dann aufgrund der Ergebnisse in den Parallelspielen so kommen, dass die Hinterberger trotz der Heimniederlage das OLN-Ticket für 19/20 lösen können. Das Ganze war aber so nicht voraussehbar bzw. wurden dann auch die Heimischen von dieser Tatsache etwas überrascht. Schiedsrichter war Edin Kudic, assistiert wurde er von Haris Mujacic und Elvedin Beganovic, 300 Zuseher waren in der Autohaus Stockreiter Arena mit von der Partie.

Andreas Kreuzer trifft zweimal für Obdach

Vom Start weg sind es die Gach-Mannen, die die Taktzahl vorgeben. Ohne große Umschweife ist man darum bemüht, den Weg zum gegnerischen Tor zu suchen und auch zu finden. Die Hinterberger agieren sichtlich sehr nervös. Weiß man doch Bescheid darüber, dass man eine Niederlage wohl tunlichst vermeiden sollte. Die Obdacher ihrerseits sind darüber informiert, dass man einen Sieg benötigt, um sich aller Abstiegssorgen zu entledigen. In der 26. Minute brandet erstmaliger Torjubel auf. Andreas Kreuzer ist es, der die Gäste mit 0:1 in Führung bringt. Gleichzeitig führen die Irdninger bereits mit 2:0 bzw. rangiert der SC Liezen in der Landesliga hinter Pöllau. Was gleichbedeutend damit ist, dass Hinterberg zu diesem Zeitpunkt in der Unterliga Nord B steht. Als dann Andreas Kreuzer in der 36. Minute einen Doppelpack schnürt, scheinen die Felle für die Rudolf-Truppe endgültig davozuschwimmen - Halbzeitstand: 0:2. In weiterer Folge macht der Unparteiische einen Schlussstrich unter die erste Halbzeit und schickt die Kicker in ihre Kabinen.

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Andreas Kreuzer war in Hinterberg mit zwei Treffern der Obdacher Matchwinner.

 

Hinterberg darf durchschnaufen

Im zweiten Durchgang, insgesamt kommt es neben einem Ausschluss zu zu 7 Verwarnungen, gelingt es dem Aufsteiger, sich besser zu verkaufen. Aber im letzten Drittel lässt man die nötige Torgefährlichkeit vermissen. Wonach es für die Obdacher eine Aufgabe der leichteren Art ist, diesen Zweitorevorsprung zu halten. Mit diesem angehenden Auswärtssieg sind die Obdacher auch nicht mehr dazu gezwungen, einen Blick auf andere Resultate zu werfen. Was bei den Hinterbergern ganz anders aussieht. Aber in Irdning bzw. beim SC Liezen hat sich nichts gravierendes geändert, wonach beim HSV auch schon die ersten hängenden Köpfe zum orten sind. Dann aber sollte ein "kleines Wunder" passieren. Liezen gelingt in der 88. Minute mit einem Elfmeter das Siegestor gegen Wildon. Pernegg gelingt es in der 89. Minute in Irdning auf 2:2 zu stellen. Was unterm Strich bedeutet, das sowohl die Obdacher wie auch die Hinterberger das Ticket für die OLN 19/20 lösen.

 

SV HINTERBERG - FC OBDACH 0:2 (0:2)

Torfolge: 0:1 (26. Kreuzer), 0:2 (36. Kreuzer)

gelb/rote Karte: Krobath (88. Hinterberg)

 

Stimme zum Spiel:

Siegfried Richter, Sektionsleiter Obdach:

"Im ersten Spielabschnitt, den wir klar unter Kontrolle hatten, ist es uns gelungen, die Basis zum Erfolg zum legen. In Summe betrachtet geht der Sieg so etwas von in Ordnung. Die Heimfahrt im Autobus, 70 Fans waren mit dabei, wird mit Sicherheit sehr lustig und kurzweilig werden."

 

Photo: Richard Purgstaller

by: Ligaportal

 

 

 

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