Pöllau und Trainer Djurovski gehen getrennte Wege

altAus und vorbei! Was sich schon abgezeichnet hatte, ist nun Gewissheit. Der TSV Pöllau und Trainer Milko Djurovski gehen ab sofort getrennte Wege. Es kam Anfang der Woche zu einer einvernehmlichen Trennung in Folge der enttäuschenden Hinrunde in der Oberliga Süd-Ost, die die Pöllauer nur auf Rang sieben abschließen konnte. Wir sprachen an dieser Stelle mit Obmann Franz Almer und wollten wissen, ob das der einzige Grund war und wie es mit einem Nachfolger aussieht. 

Höhere Erwartungen

So groß waren die Erwartungen in Coach Djurowski, so mager schnitten die Pöllauer ab. Nur 18 Punkte konnten geholt werden. Damit blieb man weit hinter den Erwartungen zurück. Immerhin wollte der TSV um den Aufstieg in die Landesliga mitspielen. Das dürfte sich bei 14 Punkten Rückstand aber wohl erledigt haben. "Die Sache ist abgehakt. Wir sind leider über die gesamten 15 Runden nie richtig in Fahrt gekommen", sagt Almer. Der Tiefpunkt war gewiss das Scheitern im Derby gegen Aufsteiger Sonnhofen. "Da mussten wir uns etwas überlegen. Der Trainer hätte aber sowieso nicht weitergemacht. Er hat offenbar andere Pläne für seine Zukunft", so der Obmann. 

Oft knapp dran

Warum es im Herbst nicht geklappt, liegt nach Angaben von Almer auf der Hand. "Wir waren sehr oft nur knapp daneben, aber das ist eben auch eine gewisse Qualität, die man hat oder eben nicht hat. Von den knappen Ergebnissen hat keiner etwas. Wir müssen uns jetzt neu orientieren. Das ist auch bereits passiert. Wir wollen das Beste aus der Saison machen und im nächsten Jahr angreifen." Einen Nachfolger für Djurovski gibt es übrigens noch nicht. "Es laufen Gespräche, aber fix ist noch nichts", erklärt Almer.

von Redaktion