Peggau: Im Zug Richtung Meisterschaft?

Peggau23 Punkte konnte sich der SV Peggau im Herbst erspielen. Die Elf rundum Trainer Helmut Sauseng überwintert damit auf dem vierten Tabellenrang. Sechs Siege und fünf Unentschieden stehen zwei Niederlagen gegenüber. Der Trainer ist auf die Leistungen der Mannschaft sehr stolz. unterhaus.at bat ihn zum Gespräch und ließ den Herbst noch einmal Revue passieren.

"Im Sommer mussten wir drei Spieler an Übelbach abgeben. Diese Abgänge haben wir mit neuen Spielern relativ gut kompensieren können. Die Saison ist wirklich gut verlaufen. Zum Schluss spielten wir gegen richtig starke Gegner, da hatten wir leider einige Verletzte. Ich bin aber mit diesen 23 Punkten sehr zufrieden", fasst Sauseng die bisherige Saison zusammen.

Gutes Defensivverhalten

Nur zehn Gegentreffer kassierte die Mannschaft aus Peggau. Das spricht eindeutig für ein gutes Defensivverhalten: "Die Abwehr kann nur gut sein, wenn das Mittelfeld auch gut ist. Trotzdem großes Kompliment, unsere Defensive hat gut gearbeitet." Bei den geschossenen Toren ist der Trainer ein wenig im Zwiespalt: "Wir haben 27 Tore geschossen. Das klingt zwar viel, aber eigentlich ist es das gar nicht. Gegen den GSC haben wir 11:0 gespielt, das reißt uns natürlich schon raus. Trotzdem Pauschallob an die gesamte Mannschaft."

Meisterfrage wird bis zum Schluss spannend bleiben

Jetzt hofft Sauseng, dass das gesamte Team auf den Zug aufspringt und mit genügend Euphorie in das Frühjahr geht. "Ich bin überzeugt davon, dass sechs Mannschaften es schaffen könnten, Meister zu werden." Er spricht von einer sehr ausgeglichenen Liga, in der bis zum Schluss alles möglich ist. "Auch Kainbach-Hönigtal, das zurzeit auf dem sechsten Tabellenrang liegt. kann Meister werden. Bis zum Schluss wird kein Meister feststehen."

In der Winterpause wird es in Peggau höchstwahrscheinlich keine Veränderungen geben. "Im Großen und Ganzen wird nichts passieren. Außer ein Spieler entscheidet sich zu gehen, dann werden wir schon reagieren müssen. Ich denke aber, wir bleiben gleich."

 

von Kati Wallner