Rein: Kein Durchmarsch, oder doch?

 

altHätte man Manfred Jaritz, dem sportlichen Leiter des TUS Rein vor der Saison vorgelegt, dass man in der Unterliga Mitte als Fünfter überwintert, hätte er höchstwahrscheinlich unterschrieben. Der Aufsteiger aus der Gebietsliga Mitte spielte eine starke Hinrunde und holte in 13 Partien immerhin 22 Punkte. Die Vereinsführung ist dementsprechend zufrieden. Wir von unterhaus.at haben uns die erste Saisonhälfte nun aber genauer angeschaut.

"Wir sind mit dem Herbst zufrieden", sagt Jaritz. Manche hätten sich vielleicht noch mehr erwartet, doch man müsse mit dieser Platzierung im ersten Jahr eigentlich sogar sehr zufrieden sein. Besonders gefallen hat dem Funktionär die Art und Weise, wie man die verletzten Spieler kompensieren konnte. "Uns haben teilweise neun Spieler gefehtl und wir haben trotzdem erfolgreich gespielt. Alleine das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Rein setzte in dieser Phase durchwegs Spieler aus dem Zweier-Kader ein, die damit ins kalte Wasser geworfen wurde, die Feuertaufe aber bestanden haben. "Die Spieler haben so Erfahrung gesammelt. Das ist positiv, auch wenn es unfreiwillig war", so Jaritz.

Viele Gegentore

Einzig die Gegentorquote lässt ein wenig zu wünschen übrig. "Daran muss die Mannschaft im Winter sicher arbeiten", fordert der Funktionär. 22 erhaltene Treffer stehen 35 geschossenen gegenüber. "Wir haben zu viele Gegentreffer kassiert."

"Das ist sicher noch was möglich!"

Dabei war das Ziel der Reiner für einen Aufsteiger durchaus hochgesteckt. "Wir wollten schon vorne anklopfen und das ist uns auch gelungen. Ein weiteres Detail: Auf Tabellenführer Liebenau fehlen nur sechs Punkte. "Da ist sicher noch was möglich", grinst Jaritz. Dennoch ist ein Durchmarsch wohl kein Thema.

Das zeigt auch die Marschroute in Bezug auf Transfers. "Wir suchen keine Spieler." Nicht einmal wenn jemand den Verein verlässt, ist es notwendig, dass man jenen ersetzt. "Es gibt zwar Angebote für zwei Spieler, aber da wird nichts gehen."

von Redaktion