Judenburg: Einmal Dritter, einmal Vorletzter

 

altGerade von Erfolg gekrönt war die Hinrunde des FC Judenburg in der Unterliga Nord B nicht. Die Mannen von Trainer Peter Meier beendeten den Herbstdurchgang auf dem eher enttäuschenden elften Tabellenplatz und liegen damit doch deutlich hinter den Erwartungen zurück. Auf die zehntplatzierten St. Georgener fehlen vier Punkte, auf Rang sieben sind es beispielsweise bereits acht Zähler.

"Natürlich war der Herbst nicht zufriedenstellend", so Coach Meier, der seine Mannschaft gerne in der oberen Tabellehälfte gesehen hätte. "Meine Erwartungen lagen zwischen Platz fünf und sieben. Das müsste zu schaffen sein."

Sehr junges Team

Sein Team sei sehr jung. Laut Meier spielen die Judenburger überhaupt mit der jüngsten Mannschaft der Liga. "Meines Wissens gibt es keine noch jüngere Mannschaft. Wir haben im Sommer einige Leistungsträger und Routiniers abgegeben und uns für den Weg mit den eigenen Jungen entschieden. Das war klarerweise ein gewisses Risiko, aber wir waren guter Dinge." Man ist auch nach wie vor zuversichtlich, dass es im Frühjahr besser wird. Spielerisch habe man ja auch jetzt schon mit sämtlichen Klubs der Liga mithalten können. Es haperte nur am Torabschluss. Generell haben die Judenburger ein sehr interessantes Torverhältnis. Elf geschossene Tore stehen zwölf erhaltenen gegenüber. Ersterer ist der zweitschlechteste Wert der Liga. Nur Tabellenschlusslicht Pöls traf noch seltener. Zweiterer ist der drittbeste Wert hinter den Top-Teams aus Hinterberg und Kraubath.

Fehlende Ruhe

Meier führt auch die magere Chancenauswertung auf die fehlende Routine zurück. "Wir haben gegen jeden Gegner Chancen vorgefunden. Aber wenn du daraus kein Tor machst, kannst du natürlich auch keine Spiele gewinnen. Laut Meier hat man jede verlorene Partie mit nur einem Tor Unterschied verloren. "Alleine daran sieht man, dass wir immer dran waren."

Neuzugänge wird es nicht geben. "Wir bleiben der Jugend treu", so Meier, der eher daran denkt, noch weitere Spieler aus dem Nachwuchs in den Einser-Kader zu integrieren.

von Redaktion