Kobenz mit Blick nach vorne

altWie wichtig der 2:1-Sieg von SV Union Kobenz über Pöls in der letzten Runde des Herbstes war, wird sich erst im weiteren Verlauf der Saison zeigen. Fakt ist aber, dass sich der Aufsteiger damit einen komfortablen Vorsprung auf das Tabellenende erspielt hat. Die Mannschaft von Trainer Christian Wieser holte in der Hinrunde 12 Punkte und liegt damit auf dem zwölften Platz und im Plansoll.

"Wir wollen zwischen zwölf und zwanzig Punkten einfahren", sagt Coach Wieser. "Zwölf haben wir geholt - das passt so weit, auch wenn es nur das untere Ende unserer Zielsetzung war." Der Vorsprung auf den Tabellenkeller beträgt fünf bzw. acht Punkte. "Das war mir ein Anliegen, dass wir die letzte Partie gewinnen. So können wir beruhigt in die Winterpause gehen und an uns arbeiten." Dabei will Kobenz generell eher nach vorne schauen. "Der Blick ist auf jeden Fall nach vorne gerichtet."

Kräftezehrendes Jahr

Die Kobenzer absolvierten aber eine alles andere als einfach Hinrunde. "Das schaut jetzt vielleicht besser aus, aber es war nicht einfach. Wir hatten teilweise sehr viele Ausfälle zu verkraften. Wenn der Kader dann klein ist, wird das zum Problem." Fünf Runden lang musste er auf eine Hand voll Spieler verzichten. "Irgendwie haben wir die Sache aber auch drübergebracht. Es mussten eben andere Spieler in die Bresche springen." Dennoch sei der Mannschaft bis zum Ende hin ein wenig die Kraft ausgegangen. "Da hat man dann schon gesehen, dass die Meistersaison und die Hinrunde heuer an den Kräften gezehrt hat. Ich bin froh, dass jetzt Pause ist."

Keine Neuzugänge

Trotz des kleinen Kaders wird es wohl keine Veränderungen geben. "Das große Geld ist bei uns nicht vorhanden und deswegen ist wenig bis nichts möglich. Mir ist wichtig, dass wir bis zum Frühjahr wieder den einen oder anderen jungen Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in den Einser-Kader integrieren. Dann arbeiten wir auch für die Zukunft", so der Trainer abschließend.

von Redaktion