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Wienerberg gewinnt hart umkämpftes Derby

Am Samstag kam es am Wienerberger Platz zum Favoritner Bezirksderby zwischen dem SV Wienerberger 1921 und dem Favoritner AthletikClub. Dementsprechend motiviert gingen beide Mannschaften ins Spiel, ging es doch um die Vorherrschaft in Favoriten. Die 150 Zusher sahen keinen fußballerischen Leckerbissen, das Spiel war geprägt von intensiven Zweikämpfen und vielen hohen Bällen. In der ersten Halbzeit gab es wenige Höhepunkte, Wienerberg hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, konnte daraus aber kaum Kapital schlagen.

Für die wenigen gefährlichen Momente vor dem Halbzeitpfiff sorgten die Gäste aus der Kennergasse. So kam man aus schönen Kontern zweimal zu guten Einschussmöglichkeiten, bei denen Torhüter Mydla die Wienerberger vor einem Rückstand bewahrte. Die einzig nenneswerte Aktion für die Heimischen vor der Pause war ein gut getretener Freistoß von Sliskovic, der sich knapp über dem Kreuzeck ins Torout senkte.

Kabinenpredigt von Reisinger zeigte Wirkung

Die richtigen Worte hat dann Trainer Andreas Reisinger in der Kabine bei seiner Hallbzeitansprache gefunden. Kurz nach Wiederanpfiff sorge Goalgetter Rotter für die Führung der Wienerberger. Nach einem Tempodribbling von Güllü kam der Ball nach einem Pressball zu Rotter, der noch einen Gegenspieler aussteigen ließ und dann die Führung für die Heimischen besorgte. In der 64. Minute zeigte Kapitän Schlossinger seine Übersicht, als er nach einem Foulspiel aus 40 Metern den fälligen Freistoß rasch ausführte. Den langen Ball auf Rotter nahm sich dieser hervorragend mit und hatte keine Probleme Torhüter Ucarzu zu bezwingen und auf 2-0 zu stellen. In der Folge passierte relativ wenig. Wienerberg hatte das Spiel ganz gut im Griff, erst ab der 80. Minute wurde das Spiel wieder etwas hektischer. Ab diesem Zeitpunkt ließen sich die Wienerberger immer mehr in die eigene Hälfte zurück drängen. Die Mannschaft wirkte nun nicht mehr so souverän wie nach dem 2-0. Man hat es in der dieser Phase auch verabsäumt den Sack zuzumachen. Für Aufregung sorge unter anderem ein Schuss von Todorovic, der aus dem Kreuzeck zurückprallte. Die Wienerberger reklamierten Tor, doch Schiedsrichter Schilcher ließ weiterlaufen. In der Schlussphase kam der FavaC dann noch zum Anschlusstreffer durch Torjäger Dimitrijevic. (89.) Daraus resuliterte eine hektische Schlussphase, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr.

Andreas Reisinger (Trainer SV Wienerberg 1921):

"Ich bin mit der kämpferischen Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Spielerisch war das nicht das Gelbe vom Ei, da haben wir noch viel Luft nach oben. Wir zeigen phasenweise gute Ansätze, unter dem Strich ist das aber noch zu wenig, da haben wir noch viel Potential uns zu verbessern. In der 1. Halbzeit ist uns kaum etwas gelungen, weshalb ich auch in der Halbzeitpause lauer geworden bin. Es freut mich, dass ich mit der Ansprache offenbar einen Nerv bei meiner Mannschaft getroffen habe und wir die 3 Punkte einfahren konnten."

 

Die Besten:

Wienerberg: Rotter (Stürmer)

Favac: Aydin (OM)

 

Alexander Kögler

 

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