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Gebietsliga Nord/Nordwest

Vize-Herbstmeister Hohenau will weiter oben mitspielen – ein Abgang bestätigt

Mit dem strafbeglaubigten Match zu Beginn der Herbstmeisterschaft startete ASV Hohenau denkbar unglücklich in die Saison, danach schritt die Entwicklung des Teams aber voran und man setzte sich im oberen Drittel der Gebietsliga Nord/Nordwest fest. Die Leistungskurve verzeichnete in den letzten Monaten noch Schwankungen, schlussendlich ließ sich Hohenau aber nicht abschütteln und belegte im Herbst mit nur einem Punkt Rückstand auf Leader Sierndorf den zweiten Platz. Ein wichtiger Spieler wird den Tabellenzweiten im Winter Richtung Wien verlassen, im Frühjahr will der Verein so lange wie möglich oben mitmischen.

Manuel Tuczai verlässt Hohenau aus beruflichen Gründen

"Ich bin sehr zufrieden mit der Hinrunde, im Kader wurde im Sommer vieles geändert und es wurden relativ viele Spieler neu dazu geholt, das ist natürlich ein Roulette-Spiel. Alle haben aber eingeschlagen und wir haben relativ gut gespielt, hätten in Wahrheit 29 Punkte gemacht und die Mannschaft hat sich im Laufe der Saison sehr gut weiterentwickelt", zieht Hohenaus Trainer Martin Grabenbauer eine positive Bilanz der letzten Monate.

Mit dem zweiten Platz liegt man auf einem guten Weg, kurioserweise geht die Mannschaft aber mit einer negativen Tordifferenz in die Winterpause. "Wir haben sicher noch bei der Chancenverwertung Verbesserungspotential, es ist eigentlich unglaublich, dass wir als Zweiter ein Torverhältnis von -1 haben. Auch in der Konstanz können wir noch zulegen, die Mannschaft soll im Frühjahr stabiler und abgebrühter werden", so Hohenaus Coach. Der Kader soll im Winter nur wenig verändert werden, laut Martin Grabenbauer gibt es einen schmerzhaften Abgang zu beklagen. Manuel Tuczai ist beruflich sehr eingespannt und wird zu Admira Technopool wechseln. "Es wird natürlich schwierig, diesen Abgang in der Winterpause gleichwertig zu ersetzen. Wir haben aber keinen großen Stress viel verändern zu müssen, werden sehen, was sich ergibt", meint Martin Grabenbauer.

Der Herbstmeister ist für Hohenaus Trainer keine Überraschung, hat er doch als einer der einzigen Sierndorf auch oben in der Tabelle erwartet. "Die sonstigen Kandidaten haben sich auch oben etabliert. Von Klosterneuburg habe ich mir etwas mehr erwartet, das junge Team ist aber auch noch nicht so konstant. Auch bei Neusiedl ist noch nicht alles gelungen."

"Nach fünf Runden werden sich die Titelkandidaten herauskristallisieren"

Die wichtigsten Eckpunkte der Vorbereitung stehen fest, am 7. Jänner startet Hohenau in der Halle, am 16. Jänner beginnt für das Team das offizielle Training. Davor absolvieren die Spieler ein Heimprogramm, im Training ist das eine oder andere Event geplant und man hat sich für die Testspiele mehrere Teams aus höheren Liga ausgesucht. Unter anderem trifft Hohenau in der Testspielreihe auf Donau und Technopool Admira (beide Wr. Liga), zudem wird gegen Wolkersdorf ein Test absolviert.

Angesprochen auf die Ziele für die kommenden Monate meint Martin Grabenbauer: "Der Verein will solange wie möglich oben mitspielen, ich will Meister werden, dies ist aber von vielen Faktoren abhängig. Laa ist vom Potential her die stärkste Mannschaft, insgesamt werden es sich die ersten fünf bis sechs Teams ausmachen. Ich glaube, dass sich nach den ersten fünf Wochen im Frühjahr die Teams herauskristallisieren werden, die um den Titel spielen."

 

 

 

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