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Zweite Saisonsieg! ASKÖ Steyrermühl feiert mit neuem Coach 2:1-Heimsieg über Vöcklabruck

kbprintcom.at präsentiert: Der zweite Saisonsieg in der 1. Klasse Süd gelang dem Ligavorletzten ASKÖ Steyrermühl mit dem 2:1 (1:0)-Heimsieg über den Ligafünften Vöcklabrucker SC, die nach sieben Ligaspielen en suite die zweite Saisonniederlage kassierten! Bei den Hausherren stand mit Josef Pürstinger ein neuer Trainer an der Seitenlinie, der die Mannschaft am vergangenen Montag übernahm. Sein Team schaute vor allem auf eine sichere Hintermannschaft. Vöcklabruck fand lange überhaupt nicht ins Spiel, erst nach dem Seitenwechsel wurde es besser. Jetzt Trainingslager buchen!

 

Steyrermühl mit neuem Trainer

Nur in Runde eins konnte Steyrermühl Punkte aufs Konto bringen. Nach dem Auftakt-3:2 in Aurach setzte es nur noch Niederlagen und der Aufsteiger kassierte 29 Gegentore. Ihre Gäste aus Vöcklabruck verloren zwar den Ligaauftakt, danach gab es aber gleich sieben ungeschlagene Partien hintereinander. Am vergangenen Wochenende gewann die Neudorfer-Elf mit 3:1 daheim gegen den zweiten Aufsteiger Gampern. Vor 200 Zuschauern machten die Hausherren die Räume sehr eng und schauten auf eine komapkte Defensive. Der neue Trainer Josef Pürstinger - der die Mannschaft in der letzten Woche übernahm - verjüngte außerdem die Mannschaft stark, "ich wollte etwas verändern. Steyrermühl ist in der Offensive am besten aufgestellt, also wollen wir unsere Aktionen aus einer kompakten Defensive aufbauen. Meine Spielidee ist ein dominantes Spiel und dafür braucht man Selbstvertraune und auch eine gewisse Ballkontrolle." Seine Mannschaft verlagerte sich im ersten Abschnitt aufs kontern. Die Vöcklabrucker passten sich dem Spielstil der Hausherren an. "Wir haben die Bälle nur hoch nach vorne gespielt, brachten kein Passspiel zustande. Wir haben in keiner Phase zu unserem Spiel gefunden", sagte Gästecoach Alexander Neudorfer. Offensivaktionen gab es nicht viele in der ersten Halbzeit. Die Gäste kamen zwei- bis dreimal gefährlich nach vorne, aber dann gingen die Vöcklabrucker Schüsse meist über das Gehäuse von Steyrermühl. "Wir haben nach vorne nichts zusammen gebracht und haben unsere Chancen kläglich vergeben", so Neudorfer. Doch auch von den Hausherren kam nicht viel nach vorne, eher waren es Nadelstiche. Doch Mitte der ersten Halbzeit spielten sie einen Angriff fertig. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß kam der Ball hoch nach vorne Richtung Slavko Pavlovic und der traf mit einem tollen Schuss ins lange Eck genau unter die Latte zum 1:0 (24.). Vöcklabruck tat sich schwer die Räume zu nutzen und Steyrermühl stand hinten kompakt und hielt gut dagegen. "Jeder hat den anderen unterstützt und wir sind taktisch sehr diszipliniert aufgetreten", erklärte der neue Trainer Pürstinger.

Vöcklabrucker Spiel wird besser, aber Steyrermühl nutzt einen Fehler zum Siegestreffer

Die Gäste wollten nach dem Seitenwechsel alles versuchen und waren auch besser in der Partie. Sie hatten in der Folge auch einige gefährliche Offensivaktionen. Nur zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff gelang der Neudorfer-Truppe auch der Ausgleich. Ciudin spielte einen Lochpass durch die Abwehrreihe durch, Jonathan Ehiosu löste sich gut und schoss zum 1:1-Ausgleich ein (55.). "Wir wurden dann kurz nervös, haben uns aber wieder erfangen", so Pürstinger, dessen Elf auch nach der Pause auf Konter spielte. Nur ein paar Minuten nach dem 1:1 dann die entscheidende Szene in dieser Partie. Steyrermühls Pavlovic kam im Strafraum an den Ball und wurde von Verteidiger Konrad gelegt. Schiedsrichter Weilhartner pfiff und zeigte auf den Elfmeterpunkt. "Das war eine kalre Schwalbe", meinte Trainer Neudorfer. Den folgenden Strafstoß von Felic hielt aber Keeper Hütter bärenstark. Der Ball kam auf die Seiten und anstatt mit der Leder abzufahren verlor Vöcklabruck den Ball und die Hausherren kamen in einen Angriff. Der Ball wurde auf die linke Seite zu Sasa Maksimovic gespielt, der machte einen Haken und jagte das Leder ins lange Eck zum 2:1 (63.). "Wir haben dann nur mehr auf ein Tor gespielt, waren aber nicht konsequent genug vor dem Tor. Man hat uns auch angemerkt, dass gleich drei wichtige Spieler fehlen", so Neudorfer. Ihm fehlten der Abwehrchef Patrick Hamader, sowie Amer Udovcic und ihr bester Stümer Sebastian Klebl. Die Hausherren "sind mit Willen über sich hinaus gewachsen", sagte Pürstinger und verteidigte bis zum Schluss den knappen Vorsprung. Obwohl die Gäste noch einige gute Offensivaktionen hatten. So vergab einmal Silad Ibisi alleine vor Goalie Gligoric und einige Kopfballchancen konnten auch nicht genutzt werden. "Von den Chancen her musst du so ein Spiel gewinnen. Aber aufgrund ihres Einsatzes und der Spielanlage hat Steyrermühl den Sieg verdient. Wir haben schlecht gespielt, trotzdem wäre ein 1:1 gerechter gewesen. Wir müssen nun zusammen rutschen, es warten noch vier schwierige Partien auf uns", sagte Neudorfer. "Wir haben verdient gewonnen. Es war ein wichtiger Erfolg. Die Spieler glauben an sich und freuen sich sehr über die drei Punkte. Es wartet aber noch sehr viel Arbeit auf uns", erklärte Steyrermühls neuer Trainer.

Mit diesem "Dreier" schloss Steyrermühl zu Roitham in der Tabelle auf und beendete die wochenlange Negativserie. Für das Selbstvertrauen war es ein wichtiger Sieg. Vor allem die Defensive stand nach den Veränderungen wieder besser. Die Gäste zeigten keine gute Leistung und mussten ihren Erfolgslauf begraben. Dennoch bleiben sie im vorderen Feld der Tabelle dabei. Aber in den letzten vier Spielen muss Vöcklabruck auf ihren besten Stürmer verzichten und wieder ohne einen richtigen Angreifer auskommen.

 

Daniel Schrofner

 

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