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OÖ-Liga

137 Tore in 154 Spielen! Union Perg verpflichtet Goalgetter aus Norwegen

Nach einem siebenten Platz im Vorjahr und einer soliden Hinrunde hatte die DSG Union HABAU Perg im Frühjahr mit dem Verletzungsteufel zu kämpfen und schwebte plötzlich in Abstiegsgefahr. Erst in der vorletzten Runde der OÖ-Liga konnten die Mannen von Trainer Gerhard Obermüller das Abstiegsgespenst in die Flucht schlagen und belegten am Ende den 13. Platz. "Natürlich hätten wir uns mehr erwartet und waren auch auf einem guten Weg. Aber zum einen hat im Frühjahr der Verletzungsteufel unseren Kader dezimiert, und zum anderen fehlte das nötige Quäntchen Glück", begründet Sportchef Anton Lausegger, der in der Sommerpause einen Goalgetter verpflichtete, das mäßige Abschneiden.

 

Dezimierter Kader - Vorletzter in der Frühjahrs-Tabelle

Die Machländer sammelten im Herbst 22 Punkte und kamen in der Rückrunde mit sieben Zählern aus den ersten drei Spielen exzellent aus den Startblöcken. In den folgenden zwölf Runden wanderten aber nur noch sechs Punkte auf das Perger Konto. "Plötzlich ist der Faden komplett gerissen, kennen dafür aber die Gründe. Vor allem wegen Verletzungen bzw. Sperren ist der Kader dezimiert worden und haben in der Folge nicht mehr in die Spur gefunden", weiß der Sportchef. Trotz der widrigen Umstände wäre für die Obermüller-Elf, die in der Frühjahrs-Tabelle nur Absteiger St. Martin hinter sich weiß, wesentlich mehr möglich gewesen. Denn ebenso wie der Viertplatzierte, FC Wels, verzeichnete die Union elf Niederlagen, die Perger mussten mit dem Gegner aber ebenso oft die Punklte teilen. Während auf eigenem Platz sechs Siege gefeiert wurden, konnten in der Fremde von 15 Spielen nur zwei gewonnen werden. "Auch wenn wir daheim Probleme haben und uns in der Fremde leichter tun, konnten wir im Vorjahr wesentlich mehr Auswärtssiege feiern. Aber wichtig war, dass wir in der schwierigen Phase die Ruhe bewahrt haben und nicht bis zur allerletzten Runde um den Klassenerhalt zittern mussten", atmet Anton Lausegger noch einmal tief durch. Fünf Mannschaften trafen weniger oft ins Schwarze, nur drei Teams hingegen kassierten mehr Gegentore. "Die negativen Statistiken sind vorwiegend den Ausfällen geschuldet. So mussten wir aufgrund von Verletzungenn über weite Strecken auf unser Sturm-Duo, Michael Hoislbauer und Michael Danninger, verzichten", so Lausegger. "Mit Oedt und Hertha ist die Liga wesentlich stärker geworden, demzufolge sind wir froh, dass die Saison für uns letztendlich positiv geendet hat".

 

Ein Heimkehrer und ein neuer Stürmer

Während Jasmin Majdankic künftig in Münzbach als Spielertrainer tätig ist, nimmt sich Oliver Weichselbaumer eine Auszeit. Den beiden Abgängen stehen ein Heimkehrer und eine Neuerwerbung gegenüber. Nach einem Gastspiel in St. Georgen/Gusen ist mit Anes Sabic ein Eigengewächs wieder zu seinem Stammverein zurückgekehrt. "Der 18-jährige Linksfuß will es wieder wissen und bereichert unser Mittelfeld", weiß der Sportchef. Mit Ajdin Brakic verpflichtete die Union Perg in dieser Woche einen 32-jährigen kroatischen Stürmer, der zuletzt jahrelang in Norwegen tätig war. "Brakic war in der zweiten norwegischen Liga aktiv und hat für Haugesund in 154 Spielen 137 Tore erzielt. Mit seiner Verpflichtung haben wir auf die Offensivprobleme im Frühjahr reagiert. Seine Frau ist eine Linzerin und arbeitet in der Landeshauptstadt, demzufolge hat sich dieser Transfer ergeben", erhofft sich Anton Lausegger vom neuen Stürmer zahlreiche Tore. "Wichtig ist auch, dass Verteidiger Thomas  Mayarhofer nach einem Kreuzbandriss wieder fit ist und die Defensive stabilisieren wird. Auch Simon Asanger steht nach einem Kreuzbandriss wieder zur Verfügung. Viel wird sich im Sommer nicht mehr tun, ein Mittelfeldspieler könnte aber noch zu uns stoßen", möchte der Sportchef einen weiteren Transfer nicht ausschließen.

 

Präsenz im Mittelfeld der Tabelle erwünscht

Nach der Rückkehr von Coach Obermüller aus dem Urlaub auf Mallorca starten die Machländer am kommenden Mittwoch in die Vorbereitung und bestreiten am nächsten Freitag in Freistadt gegen den Landesligisten das erste Testspiel. In der neue Saison soll in Perg der Pfeil wieder in die richtige Richtung zeigen, wünscht sich Anton Lausegger eine möglichst sorgenfreie Meisterschaft: "Wir wissen, dass es aufgrund unserer Möglichkeiten für einen Platz ganz vorne in der Tabelle nicht reichen wird. Demzufolge geht es in erster Linie darum, sich von Beginn an vom Strich fernzuhalten. Wir wünschen uns eine Präsenz im Mittelfeld der Tabelle und streben einen einstelligen Tabellenplatz an".

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Günter Schlenkrich 

 

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