Vereinsbetreuer werden

Eisenstadt befindet sich in Lauerstellung

Ein Wechselbad der Gefühle mit einem starken Endergebnis – so in etwa lässt sich die Hinrunde des SC Eisenstadt zusammenfassen. Knappe 3 Jahre nach der erfolgreichen Reanimation des Traditionsvereins kann sich die Bilanz der Landeshauptstädter durchaus sehen lassen, nach der diesjährigen Hinrunde steht man auf dem dritten Platz, in Lauerposition für den potentiellen Aufstiegsplatz. Wir haben uns mit dem starken Mann des SCE, Michael Billes über die vergangenen Monate unterhalten.

 

Eisenstadt kann 11 Siege aufweisen und verbuchte nur zwei Niederlagen. Doch die Ironie ist, dass diese beiden Niederlagen wohl auch in den wichtigsten beiden Spielen des Halbjahres passierten, einmal musste man sich dem Ligakrösus aus Hornstein geschlagen geben, dann hatte man auch beim NCS das Nachsehen. Dennoch sieht man die Hinrunde als Erfolg beim SC. „Wir stehen auf dem dritten Platz, ich denke das ist schon beachtlich, wir haben zudem alle Chancen“, so Obmann Billes, der jedoch auch bestätigt, dass die beiden Niederlagen gegen die direkte Konkurrenz schmerzen.

Hoffnung lebt

Für das Frühjahr sieht man sich gut aufgestellt, der Kader weißt bislang nur eine einzige Veränderung auf. Doch diese schmerzt definitiv etwas, Patrick Hanbauer hat sich zum ASK Klingenbach verabschiedet, ihn versucht man durch Stefan Habeler zu ersetzen, er spielte zuletzt in Laxenburg und davor bei den Mattersburg Amateuren in der RLO, von ihm erhofft man sich frische Impulse.

Die Ziele für die Rückrunde sind mehr oder weniger klar, da man noch gute Chancen auf den Aufstieg hat, will man auch bis zuletzt darum kämpfen, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. „Wir haben gesagt, dass wir oben dabei sein wollen, das sind wir. Wenn sich die Möglichkeit für uns ergibt, nehmen wir den Aufstieg gerne mit“, so Billes, der hofft, dass man die Rückrunde normal absolvieren kann, er fürchtet jedoch einen verspäteten Start der Rückrunde aufgrund von Omikron.

„Ich hoffe natürlich, dass wir die Rückrunde absolvieren können“, so Billes, der sich dann auch eine Sache wünschen würde. „Und zwar das wir unsere ungeschlagene Heimserie behalten können“. Denn dies würde im Umkehrschluss bedeuten, dass man die Duelle gegen Neusiedl und Hornstein für sich entscheidet.