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Schockmoment für die Liga - Sigless schließt seine Türen

Das Rauschen im Walde war bereits seit längerer Zeit zu hören, nun ist es wirklich traurige Gewissheit. Der SV Sigless aus der II.Liga Mitte hat beschlossen, an der kommenden Meisterschaft nicht mehr teilzunehmen, der Spielbetrieb mit der Kampfmannschaft wird damit mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Ein letzter Schritt, nachdem man offenbar lange Zeit versucht hatte, die Sache noch zum Guten zu wenden. Doch nun steht der Verein vor einer ungewissen Zukunft, zumindest bleibt der Spielbetrieb in den Jugendmannschaften aufrecht.

 

Lange Zeit schrieb der SV Sigless in früheren Jahren unter Trainer Norbert Barisits positive Schlagzeilen, kann auch auf eine erfolgreiche Vereinsgeschichte zurückblicken. Doch nun ist es seit letzter Woche traurige Gewissheit, es wird in Sigless keinen Kampfmannschaftsfußball in der kommenden Spielzeit geben. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Laut Obmann Hammerschmiedt, der sein Amt zurückgelegt hat, fehlen dem Verein einfach sowohl auf Spielerebene als auch auf Funktionärsebene wichtige Leute, deshalb habe man sich zu diesem letztendlich unausweichlichem Schritt entschieden, auch wenn er schwer falle.

Neustart als Ziel

Bis zuletzt versuchte man sogar mit Bad Sauerbrunn eine Spielgemeinschaft zu realisieren, aufgrund der BFV Statuten wurde dies allerdings zu einer Unmöglichkeit gemacht. So musste man am Ende die Reißleine ziehen, doch ist es ein Ende für immer? Hinter den Kulissen laufen bereits die Planungen für eine Generalversammlung, es soll ein neuer Vorstand vorgestellt werden, es gibt also Hoffnung, dass in Sigless der Ball vielleicht bald wieder rollen könnte. Zumindest bei den Jugendmannschaften ist man gut aufgestellt, hierbei bleibt der Spielbetrieb weiterhin aufrecht.

Man darf nur hoffen, dass man am Ende eine Lösung findet, in der der Verein bestehen bleibt, viele Beispiele aus der Vergangenheit (Baumgarten, Schützen, Weiden, usw) zeigen leider, dass es alles andere als einfach ist, einen unterbrochenen Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Als positives Beispiel kann Antau gelten, die es nach einigen Jahren geschafft haben, wieder einen "jungen" Club aufzubauen.

 

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