Vereinsbetreuer werden

Kittsee nach Turbulenzen vor der Herbstmeisterschaft am letzten Platz

Was für eine Hinrunde beim SC Kittsee in der II.Liga Nord. Der Traditionsverein ging im 100 jährigen Vereinsjubiläum mit großen Zielen an den Start, der Aufstieg in die Burgenlandliga war das ausgegebene Ziel, doch wenige Wochen vor dem Beginn der Meisterschaft platzte bei den Nordburgenländern die Bombe, Präsident und Geldgeber Walter Rinalda verließ den Club nach Differenzen und so wurde in Kittsee alles anders, als man es sich vorstellte.

 

Bereits wenige Stunden nach dem Rücktritt Rinaldas folgte auch der Verlust von Erfolgscoach Franz Ziniel, von dem man sich im Guten verabschiedete. Es folgte eine teilweise sehr enttäuschende Hinrunde des SC Kittsees, nach sechs Spieltagen fand man sich sogar auf der letzten Position in der Tabelle wieder. Nur 6 Punkte konnte man sich am Ende der Hinrunde sichern, alles in allem ein Herbst zum Vergessen, dass wissen auch die Verantwortlichen. „Die Probleme haben bereits kurz vor Beginn der Herbstmeisterschaft begonnen mit dem Rücktritt von Präsidenten und Geldgeber Walter Rinalda. Leider mussten wir uns auch von Trainer Franz Ziniel schweren Herzens trennen. Der SC Kittsee war kurz vor der Einstellung des Spielbetriebes, aber durch den Einsatz der Herren des Vorstandes ist es gelungen den Spielbetrieb dennoch fortzusetzen“, so Funktionär Herhard Flink, seines Zeichens treues Urgestein des SCK.

Turbulenzen auf Platz sichtbar

Doch leider war damit auch eine Kürzung der Spielergagen verbunden, eine Tatsache, die sich im Herbst eben auch auf dem Platz deutlich niederschlug. „Vor Beginn als Aufstiegskandidat gehandelt stehen wir nun am letzten Tabellenplatz. Lediglich gegen Wallern und in Pamhagen konnten wir gewinnen und das war in der Endabrechnung eindeutig zu wenig“, so Flink weiter, der weiß, dass die Nordburgenländer im Frühjahr Vollgas geben müssen, um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

Dafür wurde auch bereits etwas getan, mit Christoph Drobela und Patrick Pail kommen zwei absolute Qualitätsspieler nach Kittsee, sie wechseln vom Ligakonkurrenten aus Jahrndorf zum letzten der II.Liga Nord. „Wir waren bereits in der Saison 2012/2013 einmal in dieser Lage mit nur 5 Punkten und konnten aufgrund guter Transfers den Kopf aus der Schlinge ziehen. Wir sind guter Hoffnung das es auch dieses Mal wieder gelingt, da ja der Punkteabstand zu den anderen vor uns liegenden Mannschaften "nur" 2 Punkte beträgt“, so Flink weiter, es besteht also Hoffnung für den SC!

Man darf gespannt sein, wie sich der Verein in der Rückrunde präsentieren wird. Auch in Kittsee hofft man natürlich, die Rückrunde pünktlich anzupfeifen.