SV Sigleß: Personeller Umbruch beim Tabellenletzten

sigless svLetzte Saison entwischte der SV Sigleß dem Abstieg nur knapp, und auch heuer wird der Barisits-Elf das Zittern wohl nicht erspart bleiben. Nach 15 absolvierten Partien tragen die Mittelburgenländer in der Landesliga die rote Laterne, aussichtslos ist die Situation allerdings keineswegs. „Wir haben nun im Winter einiges verändert und werden erneut versuchen, den Abstieg zu verhindern. Ich denke, dass wir die Qualität für diese Liga durchaus besitzen“, zeigte sich  Obmann Dr. Anrold Ernst optimistisch. Zwar schlug man am Transfermarkt gleich sechsmal zu, in Unkosten will sich der Verein aber auch im Abstiegskampf nicht stürzen.

Kaderumbruch im Winter

„Wir hatten viele gute auswärtige Spieler, die jedoch nicht die Moral an den Tag brachten und somit mussten wir uns von ihnen trennen“, erklärte Ernst die zahlreichen Abgänge der Legionäre. Neben Alexander Gudelj und Said Gutic werden auch Josip Djoja, Josip Ivankovic, Meris Hrncic und Milos Andrejic den Verein verlassen. Außerdem muss Trainerfuchs Norbert Barisic in Zukunft auch auf Jungspund Jakob Krenn (ASK Bad Fischau), Philip Knotzer (SC Bad Sauerbrunn) und Goalie Michael Wilfing (SV Rohrbach) verzichten, die den SV Sigleß freiwillig verlassen werden und in der Fremde ihr Glück versuchen wollen.

Somit musste man im Winter auch reagieren und schlug am Transfermarkt gleich ordentlich zu. Niklas Pleva, der bis dato in der 1. Klasse beim ASK Oberpetersdorf tätig war, soll die Offensive des Tabellenschlusslichtes verstärken. „Ich kenne ihn schon aus seiner Jugendzeit und bin überzeigt, dass er uns weiterhelfen kann“, zeigte sich Ernst vom jungen Pleva beeindruckt. Neben den vier slowakischen Akteuren aus Petrzalka wurde auch der ungarische Tormann Sandor Lord zum Burgenlandligisten gelotst und soll dort die neue Nummer eins werden.

 

Billigere Variante soll Abstieg verhindern

„Wir haben zwar sechs neue Spieler geholt, allerdings war der alte Kader um einiges teurer. Wir sind überzeugt, dass wir genug Qualität in den eigenen Reihen haben, wenn es schlussendlich nicht reichen sollte, geht die Welt auch nicht unter“, so Ernst. Die Kaderplanung ist zwar Großteils abgeschlossen, mit einem Neuzugang darf man aber noch rechnen, kündigt der Obmann an: „Wir sind mit zwei ausländischen Spielern noch in Verhandlung und werden uns in den nächsten Tagen für einen der beiden entscheiden.“

 

Lob für Barisic

Es hat sich beim Schlusslicht also einiges getan, Trainer Norbert Barisic wird den Verein aber erhalten bleiben und weiterhin die Fäden in Sigleß ziehen. „Wir sind unheimlich froh, dass wir ihn haben. Er hat viel Erfahrung und wichtige Kontakte zu einigen Spielern. Er ist sicherlich der richtige Mann für diesen Job.“

 

von Christopher Ivanschitz

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