Grundsätzlich könnte das jeder machen: Unter strengen Auflagen kann wieder auf dem Platz trainiert werden

Abwechslung im tristen Alltag, der aus fußballerischer Sicht von Einzeltraining, Online-Workouts und Warten auf Wettbewerbsrückkehr gekennzeichnet ist: Ein Verein der Oberösterreich-Liga macht es vor und nahm in den vergangenen Tagen das Training auf dem eigenen Kunstrasen wieder auf. Der Österreichische Fußballverband gab den Vereinen im einem Schreiben vom 8. Februar 2021 bekannt, welche organisatorische Herausforderungen zu bewältigen sind, um eine gemeinsame Arbeit auf dem Platz zu ermöglichen. Ligaportal.at gewährt einen Blick hinter die Kulissen.

Abstand, Masken, Testempfehlung

Der Kader ist in zwei Gruppen zu je zehn Akteuren unterteilt. Jede dieser Gruppen absolviert aktuell bis zu zwei Einheiten pro Woche auf dem Kunstrasen, welcher zu diesem Zweck in mehrere 20m2 große Zonen unterteilt ist. Jeweils zwei Spieler teilen sich während des Trainings eine Zone. Dabei muss stets ein Abstand von fünf Metern eingehalten werden. „Damit befinden wir uns in dem vom ÖFB erlaubten Bereich“, informiert der sportliche Leiter. Das Konzept, welches der Verein der Bezirkshauptmannschaft vorlegte, die es wiederum nach Rücksprache mit dem Ministerium genehmigte, sieht auch noch weitere Punkte vor: Die Spieler kommen mit einer FFP2-Maske zum Platz und verlassen diesen auch damit, beim Training selbst muss sie nicht getragen werden und Umkleidekabinen werden nicht betreten. „Wir haben uns außerdem dazu verpflichtet, ein Gesundheitstagebuch über alle beim Training Anwesenden zu führen. Was Tests betrifft, gibt es eine Empfehlung, aber keine Verpflichtung“, ergänzt der Funktionär.

„Grundsätzlich könnte das jeder machen!“

Die Arbeit mit dem Ball steht nach einer derartig langen Phase ohne Mannschaftstraining selbstredend im Zentrum der Einheiten. „Wir haben bislang viele Passübungen gemacht. Auch Torabschlüsse standen schon auf dem Programm“, sagt der sportliche Leiter. Neben diesen Trainings unter strengen Auflagen müssen die Spieler weiterhin individuell ihre Läufe absolvieren. „Grundsätzlich kann jeder Verein solche Trainings momentan abhalten. Man muss sich eben die Mühe in organisatorischer Hinsicht machen."

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