Burgenlandliga

Rudersdorf auf der Suche nach einem neuen Trainer

Die Nachricht aus Rudersdorf kam Ende des letzten Monats überraschend, dass Harald Bacher, der Mitte der Saison den Trainerposten beim USVS-Hausbauführer übernommen hat, seine Tätigkeit beendet. Unter Bacher erspielte der USVS acht Punkte und ist somit in Schlagdistanz zu den Nichtabstiegsrängen. Der Verein hält nun mit Volldampf nach einem neuen Trainer Ausschau, es stehen einigen Fußballlehrer zur Auswahl, die Entscheidung wird in Kürze fallen. Es soll ein Coach sein, der zur Mannschaft passt und den Abstieg verhindern kann. 

 

Ligaportal.at sprach mit Harald Bacher, was die Gründe für seinen Rücktritt gewesen sind.

Ligaportal: Ihr Rücktritt als Trainer vom USVS Hausbauführer Rudersdorf kam für alle überraschend, was waren die Gründe dafür?

Bacher: „Es war von vornherein geplant, dass ich nur bis zur Winterpause als Trainer für den USVS tätig sein werde und wir uns dann im Dezember zusammensetzen, wie es weitergehen soll. Der Verein wollte mit mir gerne weitermachen, aber ich muss eingestehen, die Arbeit als Trainer hat mich voll ausgelastet, es war ein großer Zeitaufwand und besonders nervenaufreibend, wenn man gegen den Abstieg spielt.“

Ligaportal: Welche Bereiche haben unter der Mehrbelastung gelitten?

Bacher: „Der Bereich Familie hat darunter gelitten. Meine Tochter spielt in einer Frauenmannschaft im Burgenland und ich konnte sie leider nicht oft beobachten, da sich die Termine teilweise überschnitten hatten. Mein Sohn hat mit dem Profi-Fußball bei Vienna aufgehört und spielt nun in Fürstenfeld in der Landesliga, da muss ich keine 150 km fahren, und kann ihm öfter beim Fußballspielen zuzuschauen.“

Ligaportal: Was machen sie beruflich?

Bacher: „Ich bin in einem Entwicklungslabor tätig und wir haben momentan viel Arbeit.  Es war immer mit Stress verbunden, wenn man auf die Uhr schauen musste, um pünktlich zum Training loszufahren. Es war schön, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, meinen Heimatverein in der Burgenlandliga zu trainieren, ich bin dankbar dafür, dass ich es machen durfte, aber momentan mache ich eine Pause. Das heißt aber nicht, dass ich mich ganz aus dem Fußballgeschäft zurückziehen werde.“