Spielberichte

Unglückliche Heimniederlage von Deutschkreutz

Vor dem letzten Spiel der Herbstrunde steht der FC Deutschkreutz auf dem 12. Platz der Burgenlandliga und spielt nun gegen den SV Sankt Margarethen, der seit acht Matches ungeschlagen ist. Für die Hausherren war ein Sieg vor der Winterpause ein Muss, will man nicht nahe der Gefahrenzone überwintern. Die Lederer-Truppe könnte mit einem Sieg den dritten Tabellenplatz festigen. Es war ein sehr intensives Spiel, indem die Gäste schlussendlich den besseren Ausgang für sich hatten und knapp mit 2:1 gewinnen konnten.

 

Offener Schlagabtausch

Beide Mannschaften spielten mit offenem Visier und hatten in den Anfangsminuten gute Torchancen, die sie auch verwerten konnten. Bereit in der 6. Minute klingelte es das erste Mal im Kasten der Auswärtigen, ein kluger Pass aus dem Mittelfeld in die Schnittstelle, Lukas Csano nahm das Leder gekonnt an und hämmerte das Spielgerät mit dem linken Fuß ins lange Eck des Gehäuses der Auswärtigen. Aber die Lederer-Elf ließ nicht lange mit der Antwort auf sich warten, denn in der 9. Minute war es Gergö Fönyedi, der einen Abpraller im Tor der Heimischen unterbringen konnte. Mit den zwei Treffern war das Schießpulver der beiden Mannschaften aufgebraucht, sodass es in der ersten Halbzeit keine weiteren zwingenden Torchancen gab. Mit dem 1:1-Remis wurden die Seiten gewechselt.

Deutschkreutz blies zum Sturmlauf

Kaum hatte Schiedsrichter Roland Braunschmidt das Spiel wieder angepfiffen, konnte Thomas Jusits einen Abpraller von der Stange zum 2:1 Führungstreffer einnetzen (47.) Nun schalteten die Hausherren auf totale Offensive und kamen auch zu zahlreichen Möglichkeiten. Die größte Chance hatte die Benes-Elf Mitte der zweiten Halbzeit, als eine Flanke von Tobias Szaffich in den Strafraum der Gäste geflogen kam und der wuchtige Kopfball von David Thumberger wurde vom Goalie der Auswärtigen, Michael Wenzl, sensationell gehalten, den Abpraller setzte dann Lukas Csano an die Stange. Der Sturmlauf der Hausherren ging weiter, immer wieder wurden von den Außenstürmern gute Flanken in die Mitte losgeschickt, aber die Endstation war meistens der Torhüter der Gäste. Einmal gab es Elfmeteralarm im Strafraum der Gäste, aber die Pfeife vom Schiri blieb stumm.

Stimmen zum Spiel

Peter Benes, Trainer FC Deutschkreutz:

„Bereits in der ersten Spielhälfte waren wir die überlegene Mannschaft, konnten aber unsere Torchancen nicht verwerten. In der zweiten Halbzeit ist  das Pech an unseren Fußballschuhen geklebt, dazu kamen einige unverständliche Schiedsrichterentscheidungen gegen uns, das in Summe betrachtet, ergab die unverdiente Niederlage für uns.“

Günther Welz, Obmann SV Sankt Margarethen:

„Wir haben in der ersten Halbzeit kaum Torchancen vorgefunden, das Spiel hat größtenteils zwischen den beiden Strafräumen stattgefunden. Wir sind defensiv gutgestanden und haben nichts zugelassen. Deutschkreutz hat in der zweiten Halbzeit einige vielversprechende Möglichkeiten gehabt, zu mindestens den Ausgleichstreffer zu erzielen, was ihnen aus meiner Sicht Gott sei Dank nicht gelungen ist. Unser Ziel vor Saisonbeginn war ein Platz unter den ersten fünf, was uns mit dem dritten Rang gut gelungen ist.“