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Der Nächste bitte: Steinbrunn eliminiert den dritten Burgenlandligaverein im Raiffeisen-Cup

Es hatte sich anscheinend noch nicht bis in den Süden vom Burgenland herumgesprochen, dass der ASV Steinbrunn der Favoritenschreck im Raiffeisen-Cup für die Vereine der Burgenlandliga ist. Nach Leithaprodersdorf und Bad Sauerbrunn wurde nun auch der Drittplatzierte der obersten Amateurliga im Burgenland, die SpG Oberwart/Rotenturm, eliminiert. Die Hausherren gingen unbekümmert in diese Begegnung, nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“, so traten die Akteure der 1. Klasse-Nord-Mannschaft auf und spielten die Gäste mit Kampfeswille und Einsatzbereitschaft an die Wand.

Frühe Führung für die Gäste

Knapp 350 Zuschauer verfolgten das Viertelfinalspiel des Raiffeisen-Cups und kamen aus dem Staunen, soweit sie Anhänger von Oberwart waren, nicht heraus. Zuerst lief alles nach Plan für die Auswärtigen, Noel Kustor besorgte in der 12. Minute die 1:0-Führung. Aber anscheinend dachten jetzt die Spieler der Gäste, das Arbeitspensum für den Tag sei erledigt und ließen die Hausherren kommen. Und die ließen sich nicht zweimal bitten, in der 22. Minute sorgte Dominik Löwy mit seinem Treffer für den 1:1-Ausgleich. 12 Minuten später fiel dann die 2:1-Führung für die Einheimischen, Phillip März war der Torschütze. Durch diese Führung bekamen die Hausherren Oberwasser und ließen keine Kombinationen der Gäste mehr zu.

Steinbrunn zeigte Kampfgeist

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Heimischen dem Gegner mehr als ebenbürtig und ließen hinten so gut wie nichts mehr anbrennen, im Angriff erspielten sie sich einige Torchancen. Die Gelb-Rote Karte für Marco Senger vom ASV Steinbrunn in der 86. Minute hatte keine Auswirkung auf das Ergebnis. Als Schiedsrichter Markus Kouba in der 90. Minute die Begegnung mit dem 2:1-Sieg für den Außenseiter abpfiff, kannte der Jubel der Steinbrunner Fans keine Grenzen mehr. Die Mannschaft des 1. Klasse-Vereins zeigte eine heroische Kampfleistung und gewann verdient.

Stimme zum Spiel

Peter Lehner, sportlicher Leiter SpG Oberwart/Rotenturm:

„Es war ein miserables Spiel von uns, wir haben uns nicht gut präsentiert und sind nun an einem Punkt angekommen, an dem wir die Situation ernst ansprechen müssen, weil das Auftreten hier in Steinbrunn nicht in Ordnung war. Was man meiner Mannschaft vorwerfen muss, ist, dass die Bereitschaft gefehlt hat. Nach unserer frühen Führung, die wir uns gewünscht hatten, haben sich die Spieler die Schneid abkaufen lassen, haben keine Zweikämpfe mehr gewonnen. Steinbrunn hat durch Einsatzwille und Kampfbereitschaft das Glück erzwungen. Der Sieg von Steinbrunn war hochverdient.“