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Relegation Hin: Hirnsdorf belohnt starke Leistung nicht mit Sieg

Am Mittwochabend kam es im Rahmen der Relegation zum Duell zwischen dem SV Hirnsdorf und dem USV St. Lorenzen am Wechsel. Der Zweite der 1. Klasse Ost B traf auf den Vorletzten der Gebietsliga Ost. Favoritenrolle? Schwierig auszumachen - wie immer in der Relegation. An Spannung war das Spiel jedenfalls kaum zu überbieten, denn das Spiel endete 2:2, doch der Reihe nach. 

 

Glückliche Gäste-Führung

Die Partie beginnt gleich munter und mit zwei Teams, die nach vorne spielen. Hirnsdorf hat die erste gute Möglichkeit, doch das Leder will nicht ins Tor. Dann auch St. Lorenzen aus einem Getümmel heraus, doch das Leder findet nicht den Weg ins Tor. Dann die Top-Chance auf die Führung der Gäste, doch der Goalie rettet im eins gegen eins mit dem Fuß. Die Hirnsdorfer sind in Folge das spielerisch stärkere Team, doch für Tore sollte es vorerst noch nicht reichen. Im Gegenteil: Nach 38 Minuten jubeln die St. Lorenzener. Wiedner lässt dem gegnerischen Goalie keine Chance. Davor hatte Hirnsdorf einen Riesensitzer vergeben. So geht es mit der knappen Führung der Gäste in die Pause. 

Gastgeber drehen Spiel

Die zweite Halbzeit beginnt mit Blitzstart der Gastgeber. Innerhalb von zwölf Minuten haben die Gastgeber das Spiel gedreht und liegen jetzt in Führung. Man bleibt auch am Drücker und will nachlegen - wer hätte sich das gedcht. Die Führung hält aber nur wenige Sekunden, denn dann gleicht St. Lorenzen aus. Unhaltbarer Distanzschuss. In weiterer Folge ist das Spiel auf Messers Schneide. Hirnsdorf hat in einer Situation Pech, nur Millimeter fehlen. Dann eine Verletzungspause aufgrund eines unglücklichen Situaton bei den Gästen. Die Nachspielzeit dauert wohl sehr lange - und so ist es auch. Am Ergebnis ändert sich aber nichts mehr. Das Spiel endet mit einem 2:2-Remis - Hirnsdorf konnte die gute Leistung nicht mit einem Sieg belohnen, während St. Lorenzen mit zwei Auswärtstoren ins Rückspiel und damit wohl die besseren Karten hat. 

Johann Falk (Trainer Hirnsdorf): "Ich denke, dass das Remis am Ende das gerechte Ergebnis ist. Auch wenn wir über 90 Minuten die besseren Chancen hatten. Wir sind in der Lage, auch in St. Lorenzen Tore erzielen. So werden wir das Spiel auch anlegen. Es ist noch nichts entschieden."