Kapfenstein: "Wer weiß, was passiert!"

altEine eher durchwachsene Hinrunde ging vor wenigen Wochen für den SVU Kapfenstein in der Gebietsliga Süd zu Ende. Die Mannschaft von Trainer Erich Wolf überwintert auf dem fünften Tabellenplatz und blieb damit doch etwas hinter den Erwartungen zurück. 23 Punkte stehen zu Buche. Man liegt vier Punkte hinter Herbstmeister Kirchbach. Wir von unterhaus.at sprachen mit Sektionsleiter Johann Schögler. Unter anderem wolllten wir von ihm wissen, warum der Motor stockte.

"Unser Spiel hat nie so richtig zusammen gepasst", erklärt der Chef-Funktionär, der die Mannschaft von der Platzierung doch ganz gerne etwas weiter oben gesehen hätte. "Unser Ziel war, vorne mitzumischen. Das tun wir jetzt nicht ganz, aber wir haben ja auch noch eine ganze Rückrunde, wo das Team Einiges richtigstellen kann." Schögler fordert in erster Linie mehr Konstanz. "Wir haben zwei Spiele gut gespielt und dann wieder zwei Spiele nicht gut. So braucht man sich dann nicht wundern, wennn man nicht ganz oben steht."

Verletzungen sind keine Ausrede

Ein Mitgrund für die durchwachsene Hinrunde war laut Schögler das Verletzungspech, das die Kapfensteiner verfolgte. "Unser Kader ist von Haus schon nicht groß. Wenn dann Verletzte dazukommen, wird es haarig." Dennoch will er die Verletzten nicht als Ausrede hernehmen. "Das wäre zu einfach. Vielleicht sind wir ja auch noch nicht ganz reif für die Top-Plätze", stellt er in den Raum, steht aber zu den Spielern. "Die Mannschaft wird an ihren Schwächen arbeiten und dann werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt. Ich bin guter Dinge, dass wir eine bessere Rückrunde spielen."

Aus diesem Grund werde es auch keine Veränderungen geben. "Der Fußball ist kein Wunschkonzert. Deswegen hat das Team nach wie vor unser ungebrochenes Vertrauen. Jetzt sollen sie sich ausruhen und dann in der Vorbereitung Vollgas geben." Auf die provokante Ansage unsererseits, dass sich der Meistertitel wohl nicht mehr ausgehen wird, meint Schögler: "Wer weiß, was passiert."

von Redaktion

 

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