Mettersdorf gelingt zum Auftakt ein Schützenfest

Nicht zufrieden konnte man beim USV Mettersdorf mit der abgelaufenen Herbstsaison sein. Vier Siege wurden in 13 Partien nur eingefahren, was natürlich viel zu wenig für ein Team ist, dass eigentlich um die Meisterschaft in der Oberliga Süd spielen sollte. Zum Rückrundenstart zeigte sich die Truppe von Thomas Hack jedenfalls schon mal verbessert. Der SC St. Margarethen an der Raab wurde zuhause mit 5:1 (2:1) vom Platz geschossen. In der Tabelle verbessern sich die Mettersdorfer damit vorerst auf Platz sechs, während St. Margarethen unverändert Vierter bleibt. 

"Das war eine ganz klare Partie zu unseren Gunsten. Zudem war bereits im ersten Spiel zu erkennen, dass sich die Mannschaft im Vergleich zum Herbst gesteigert hat", sagt Mettersdorfs Sektionsleiter Harald Schantl. Dabei sieht es in der ersten Hälfte lange Zeit gar nicht so klar aus, wie das Ergebnis vielleicht vermuten lassen würde. Mettersdorf ist zwar das spielbestimmende Team mit den besseren Chancen, in Führung gehen in der 34. Minute dann aber doch die Gäste. Zwei Abwehrspieler der Hausherren sind sich in dieser Situation uneinig. Gerald Prutsch nützt diese Chance und trifft eiskalt zum 1:0 für St. Margarethen. 

Zwei-Minuten-Vorsprung

Der Vorsprung hält aber nur kurz, denn bereits zwei Minuten später fällt der Ausgleich. Nach einem Eckball, kommt es im Strafraum der Gäste zu einem Gestocher und Daniel Seiner nützt diese Chance und trifft zum 1:1. Noch vor der Halbzeitpause gelingt der Hack-Elf sogar die erstmalige Führung in dieser Partie. Diesmal ist es ein Freistoß, bei dem Michael Kohlbacher erfolgreich ist und für Mettersdorf auf 2:1 stellt (43.). 

Nach dem Seitenwechsel spielt dann eigentlich nur noch eine Mannschaft und das sind die Hausherren. Dennoch dauert es bis zur 66. Minute, ehe Lukas Stadler nach "Stanglpass" auf 3:1 stellt. Der vierte Treffer von Mettersdorf in der 83. Minute resultiert aus einem Elfmeter. Goran Proykov wurde zuvor von Tormann Philipp Leopold von den Beinen geholt. Eigentlich hätte es für den Schlussmann auch Rot geben müssen, aber in dieser Szene lässt Schiri Insupp Gnade vor Recht ergehen. Den fälligen Elfer verwandelt jedenfalls Gerhard Steinegger.

Für den 5:1-Schlusspunkt sorgt dann Proykov selbst, nachdem er von links mit einer Flanke mustergültig bedient wird.