Friesenbichler-Doppelpack sichert Hartberg den Sieg

Einen souveränen Eindruck hinterließ der FSC Hartberg Amateure zum Rückrundenstart in der Oberliga Süd. 3:0 (1:0) gewannen die Oststeirer ihr Heimspiel am Samstag gegen den TSV Kirchberg an der Raab. Trotzdem ist Trainer Philipp Semlic nicht restlos zufrieden mit seiner Mannschaft. Trotz klarem Ergebnis hat die Truppe spielerisch noch sehr viel Luft nach oben. Tabellarisch gesehen war der Sieg natürlich trotzdem extrem wichtig, den die Hartberger vergrößern den Abstand zum Relegationsplatz damit auf satte neun Punkte. Auf diesem befindet sich weiterhin Kirchberg, das nun bereits fünf Punkte bis zum rettenden Ufer fehlen.

"Das Ergebnis muss man schlussendlich schon etwas relativieren. Wir haben heute mit einer U18 gespielt und diesen jungen Spielern muss man auch den ein oder anderen Fehler eingestehen. Spielerisch war es sicher kein Leckerbissen, aber natürlich bin ich mit dem Ergebnis zufrieden", sagt Hartbergs Trainer Semlic.

Friesenbichler nützt Stellungsfehler

In der ersten Halbzeit gelingt es eigentlich keiner der beiden Mannschaften, gefährliche Szenen herauszuspielen. Als alle bereits mit dem Pausenpfiff rechnen, schlägt Hartberg allerdings noch zu. Ein eigentlich harmloser Ball in die Spitze, wird durch einen Stellungsfehler der Kirchberger richtig gefährlich. Plötzlich geht Robin Friesenbichler im Eins-gegen-Eins auf den gegnerischen Tormann zu und versenkt den Ball eiskalt - 1:0.

Nach dem Seitenwechsel ändert sich die ersten 15. Minuten nur wenig am Bild. Beiden Mannschaften gelingt nicht allzu viel. Ab der 60. Minuten übernehmen dann aber die Hausherren ganz klar das Kommando und werden in der 76. Minute auch belohnt. Nach einer super Kombination, hätte eigentlich bereits Peter Schützenhofer abschließen können. Der legt den Ball aber noch einmal quer und dann muss Roman Rasser nur noch ins leere Tor schießen - 2:0. Vier Minuten später sieht dann auch noch Kirchbergs Stefan Fritz für eine Tätlichkeit die Rore Karte und so können die Hausherren den Vorsprung beruhigt nach Hause spielen.

Gekonnter Heber

Kurz vor dem Ende des Spiels gelingt durch Robin Friesenbichler sogar noch der dritte Treffer. Nach einer geschickten Spielverlagerung, kommt Friesenbichler 18 Meter vor dem Tor an den Ball und überhebt Kirchbergs Tormann zum 3:0-Endstand.