Der GSC rüstet ordentlich auf!

altEIne turbulente Herbstsaison hat der GSC in der Unterliga Mitte hinter sich. Der Traditionsklub erlebte einen wahren Horrorstart mit zwei zweistelligen Niederlagen in Serie, ehe in Runde vier gegen den Grazer ESK das erste Mal angeschrieben werden konnte, man sich in weitere Folge zwar konkurrenzfähig, aber zumeist punkte- und glücklos präsentierte. Im Finish konnte mit einem 1:0 gegen Unterpremstätten der einzige Sieg verbucht werden, die "rote Laterne" konnte man dennoch nicht mehr abschütteln. unterhaus.at sprach mit GSC-Sportchef Harald Stindl über fünf bereits feststehende Neuzugänge, Abgänge und einen möglichen Showdown zweier Ex-Bundesliga-Keeper!

 

"Trainerfrage hat sich nie gestellt!"

"Nach dem Umbau im Sommer haben wir - auch aufgrund unseres Mini-Budgets - vor allem auf Spieler aus den unteren Klassen setzen müssen, die Zeit brauchten, um sich an das Unterliga-Niveau gewöhnen", kennt der sportliche Leiter die Gründe für den katastrophalen Saisonstart mit einem 0:10 in Kainbach und einem 0:11 gegen Peggau, ehe es in weitere Folge zwar bis Runde 11 nur einen Punkte zu ernten gab, die Ergebnisse aber weitaus knapper ausfielen und mit etwas Spielglück auch mehr Zähbares drinnen gewesen wäre.

Im Herbstfinish zeigte sich der GSC wiederum verbessert und fuhr drei Runden vor dem Ende im Heimspiel gegen Unterpremstätten den einzigen Sieg in der Hinrunde ein und holte auch im Kellerderby bei LUV Graz einen Zähler. Trotz der mageren Punkteausbeute, ist Sportchef Stindl von seinem Trainerduo begeistert: "Chefcoach Michael Krenn und Co-Trainer Erwin Rindler leisten hervorragende Arbeit, sie holen das Maximum aus dne Gegebenheiten. Die Trainerfrage hat sich nie, wirklich nie für uns gestellt!"

Fünf Neue wurden verpflichtet - Drei Spieler verlassen den Klub

"Wir werden alles geben, um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen", gibt sich Harald Stindl kämpferisch und hat für dieses Unternehmen auch am Transfersektor nichts unversucht lassen. "Bernd Habjanic haben wir vom Liga-Konkurrenten aus Kainbach loseisen können, während mit Niko Zuzek ein Defensivspieler vom Tabellenzweiten der Kärntner Unterliga, dem WSG Radenthein, zu uns stößt." Auch drei weitere Spieler werden im Frühjahr den Dress des GSC überstreifen: "Außerdem haben wir Bernhard Rautz vom Gebietsligisten Fernitz und Dominik Scharrer, der schon länger nicht mehr gespielt hat, aber Talent besitzt, von Hausmannstätten holen können. Zudem kommt mit Tobias Krause ein Deutscher, der zuletzt bei Spandau Berlin gespielt hat, zu uns."

Die beiden Angreifer Opoku Effah, Christian Starchel und Mittelfeldmann Markus Fink werden den Verein hingegen in RIchtung unbekannter Ziele verlassen. "Ich denke wir haben die Qualität sicherlich anheben können und das Maximum aus unseren finanziellen Möglichkeiten herausgeholt", resümiert Harald Stindl zufrieden. Ab 23. Jänner bittet Trainer Michael Krenn seine Mannen wieder regelmäßig zum Training, der Feinschliff für den Abstiegskampf wird beim mehrtätigen Teamcamp in Heiligenkreuz erfolgen.

Sportchef Stindl erwartet im Abstieskampf einen reinen Zweikampf: "Wir und der LUV werden sich um den Klassenerhalt duellieren. EIn Prestigeduell auch zweier Ex-Bundesliga-Keeper - Mit Fritz Benko auf Seiten des LUv und unserem Coach Michael Krenn!"

von Marco Wolfsberger