Ernüchterung in Murau

alt25 Punkte wollte der SVU Murau im Herbst einfahren. Letztlich sind es nur 21 geworden und die Vereinsführung ist demnach nicht zufrieden. Sechs Siegen stehen drei Unentschieden und vier Niederlagen gegenüber. Zu viele, um in der Unterliga Nord B mitzumischen. Unterhaus.at sprach mit Sektionsleiter Werner Palli über die abgelaufene Hinrunde und darüber, warum das Ziel eigentlich nicht erreicht wurde.

Palli hat schnell eine Erklärung parat. "Wir haben viel zu unkonstant gespielt. Es war eine Berg- und Talfahrt sondergleichen. Da braucht man sich dann nicht zu wundern, wenn man nach vorne hin nichts mehr zu melden hat", sagt der Funktionär. Man habe teilweise sehr gut gespielt, teilweise habe es aber überhaupt nicht geklappt. Wenigstens der Saisonabschluss ist den Mannen von Trainer Ewald Tragner geglückt - gegen St. Georgen gewannen die Murauer auswärts relativ klar mit 4:2. Das bedeutet Platz sechs und neun Punkte Rückstand auf Tabellenführer und Herbstmeister Hinterberg.

Keine Erwartungen an Rückrunde

"Wir erwarten uns nichts mehr von der Rückrunde", so Pallis harte Worte. "Das war ein bisschen zu wenig. Natürlich werden wir die Meisterschaft so gut als möglich zu Ende bringen, aber Hoffnungen auf die Top-Plätze machen wir uns keine mehr." Man schaue auch schon ein wenig auf die nächste Saison. "Wir werden versuchen junge Spieler einzubauen", so der Chef-Funktionär. Laut Palli möchte das auch der Trainer. "Damit man im nächsten Jahr angreifen kann und endlich um den ersten Platz mitspielt.

In der näheren Zukunft steht aber erst einmal die Winterpause auf dem Programm. Trotz der Ernüchterung möchte man sich bestmöglich auf die Rückrunde vorbereiten. Zudem hätte man gerne einen neuen Spieler. Welcher das ist, verrät Palli nicht. Nicht einmal die Position will der Sektionsleiter preisgeben. "Es ist einfach zu früh. Fakt ist, dass wir einen Spieler holen werden und wir auch schon an einem dran sind."

von Redaktion