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Donaufeld mit Last-Minute-Treffer weiter auf dem ersten Tabellenplatz

Das erste Spiel am Freitagabend lautete SC Ostbahn XI gegen SR WGFM Donaufeld. Mit einem 10:0-Kantersieg konnten die Gäste wieder auf die Siegesstraße zurückfinden. Aber auch die Gastgeber konnten sich mit einem 4:1-Auswärtserfolg auf eine steigende Formkurve bauen. Schlussendlich konnte sich der Favorit, der SR WGFM Donaufeld, mit einem Last-Minute-Treffer in der 94. Minute mit 3:2 durchsetzen. 

Zwei Abwehrfehler hart bestraft 

Beide Mannschaften wollten mit einem guten Spiel den Aufwärtstrend weiter vorantreiben. Zu diesem Spiel kamen ungefähr 60 Zuschauer und diese konnten bereits in der zweiten Spielminute das erste Mal jubeln. Nach einem missglückten Klärungsversuch bei der Mannschaft von Trainer Josef Michorl im Strafraum konnte Manuel Bauer die Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft ausnutzen und das wichtige 1:0 für den SC Ostbahn XI machen. Doch bereits sieben Minuten später nahm sich Floris Van Zaanen ein Herz und schoss aus circa 20 Metern aus zentraler Position den Ball sehenswert zum 1:1-Ausgleich in das Tor. Als die Gästemannschaft etwas besser in das Spiel fand und man schon glaubte der nächste Treffer würde für den Favoriten fallen, kam es ganz anders. Nach einem hohen Ball auf die Sturmspitze der Heimmannschaft waren sich der Innenverteidiger und der Außenverteidiger der Gäste im Laufduell uneins, wer den Ball nun klären sollte. Diese Unkonzentriertheit konnte der Mittelfeldspieler des SC Ostbahn XI, Ulvi Özdemir, ausnutzen und den Ball mit einem geschickten Heber über den Goalkeeper zur erneuten Führung in das Tor befördern. Die Mannschaft von Trainer Josef Michorl versuchte sich in diese Partie zurückzukämpfen und hatte noch die ein oder andere Möglichkeit, um den Ausgleich in der ersten Spielhälfte noch zu erzielen. Doch ein weiterer Treffer blieb den Zuschauern verwehrt und so konnte der SC Ostbahn XI mit einem 1-Tore-Vorsprung in die Pause gehen. 

Last-Minute-Treffer in der Nachspielzeit

In der Pause versuchte der Trainer der Gästemannschaft, Johann Michorl, mit zwei neuen Spielern und einer taktischen Änderung, das Spiel doch noch in andere Bahnen zu lenken. Für die Heimmannschaft, den SC Ostbahn XI, begann die zweite Spielhälfte denkbar schlecht. Bereits drei Minuten nach der Pause musste Baran Dinli nach einer Gelb-Roten-Karte den Platz vorzeitig verlassen. Ein herber Rückschlag für die Mannschaft von Trainer Volkan Kahraman. Der SR WGFM Donaufeld konnte mit einem Mann mehr auf dem Spielfeld mehr Druck nach vorne erzeugen als in der ersten Spielhälfte. Die Möglichkeiten, die zum Beginn der zweiten Spielhälfte vorhanden waren, konnten aber nicht in Tore umgewandelt werden. Nach circa 60 Spielminuten hatte man mit zwei Aluminiumtreffern in einer Situation auch noch besonders viel Pech. Die Heimmannschaft versuchte verzweifelt das Ergebnis über die Zeit zu bringen, doch ungefähr eine Viertelstunde vor Spielende konnte Floris Van Zaanen mit einem Freistoß den 2:2-Ausgleichstreffer erzielen. Manuel Wolf hatte fünf Minuten später sogar die Chance auf den Führungstreffer, doch diese Möglichkeit ging wieder nur an das Aluminium. Die Mannschaft des SC Ostbahn XI versuchte nach dem Ausgleichstreffer, mit einem raffinerten Zeitspiel die Partie zu verschleppen und wenigstens einen Punkt über die Zeit zu bringen. Doch in der 95. Spielminute konnte Sandro Widni nach einem Eckball und einem großen Durcheinander im Strafraum des Gegners am schnellsten reagieren und den Ball in das Tor zum 3:2-Endstand befördern.  

“Mannschaft hat Moral bewiesen”

Nach dem Spiel sagte der sportliche Leiter des SR WGFM Donaufeld, Werner Gössinger, im Gespräch: “Zum Beginn der Partie haben wir uns durch dumme Tore selbst in Gefahr gebracht, die Mannschaft hat vor allem in der zweiten Spielhälfte Moral bewiesen und ist verdient, aufgrund der vielen Torchancen, als Sieger vom Platz gegangen”. 

Beste Spieler: 

SC Ostbahn XI: keine 

SR WGFM Donaufeld: Floris Van Zaanen (Mittelfeld), Sandro Widni (Verteidigung)  

Lukas Wiedermann    

 

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