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SV Donau gewinnt nach Verletzungsschock mit 1:0

In der 24. Runde der Wiener Stadtliga traf der SV Dinamo Helfort auf den SV Donau. Mit einem 2:1-Auswärtserfolg konnte die Mannschaft von Trainer Stefan Coric zuletzt wieder auf die Siegerstraße finden. Bei den Gästen lief es zuletzt sogar noch schlechter, mit nur einem Punkt aus drei Spielen musste die Mannschaft von Trainer Felix Pannosch die kleine Chance auf den Meistertitel begraben. Mit einem knappen 1:0-Auswärtserfolg konnte der SV Donau seinen dritten Tabellenplatz behalten.

Turgay Sersan mit schwerer Beinverletzung

In der ersten Spielhälfte sah man das der Tabellenfünfte gegen den Tabellendritten spielte, es war eine total ausgeglichene Partie. Auf beiden Seiten gab es ein paar kleinere Tormöglichkeiten. Die ganz große Tormöglichkeiten waren aber in der ersten Hälfte nicht dabei. Obwohl in der ersten Spielhälfte keine Tore fielen wurde es für die Gäste ein extrem bitterer Nachmittag. Kurz vor der Pause verletzte sich Turgay Sersan am Bein so schwer, dass die Saison für ihn vorbei ist. Für den Verletzten kam Vedad Cosic in die Partie. Nur wenige Augenblicke später die nächste Hiobsbotschaft, Hussein Bazzi verletzte sich nach einem Korner so, dass es auch für ihn nicht mehr weiterging. So blieb es nach den ersten 45 Spielminuten beim torlosen Unentschieden.

Mannschaften vergaben jeweils einen Elfmeter

In der zweiten Hälfte war der SV Donau verbessert in die Partie gestartet. Die Mannschaft von Trainer Felix Pannosch versuchte mehr für das Spiel nach vorne zu tun. In der 61. Spielminute durften sich die Gäste über das lang ersehnte Tor freuen. Denis Jetishi erzielte mit einem Freistoßtor aus ca. 25 Metern das 1:0 für die Gäste. Nach diesem Treffer hatte der SV Donau ein enormes Selbstbewusstsein aufgebaut und hatte noch einige Chancen, um einen weiteren Treffer zu erzielen. Die größte Chance hatte dabei Piotr Pawlowski. Der Stürmer vergab einen Elfmeter für seine Mannschaft in der 70. Spielminute. Doch auch der SV Dinamo Helfort vergab in der 80. Spielminute einen Elfmeter und somit die große Ausgleichsmöglichkeit. Weitere Großchancen blieben in diesem Spiel aus und so durfte der Gast einen knappen 1:0-Sieg feiern.

„Überglücklich über diesen Sieg“

Nach dem Spiel sagte der Obmann der SV Donau, Nermin Jusic, im Gespräch: „Wir sind überglücklich mit diesem Ergebnis, denn beim SV Dinamo Helfort zu gewinnen ist sehr schwer, noch dazu haben wir zwei sehr wichtige Stammspieler aufgrund von Verletzungen verloren und trotzdem hat die Mannschaft diese Ausfälle sehr gut kompensiert“.

In der nächsten Runde trifft der SV Dinamo Helfort auswärts auf den SK Slovan HAC und der SV Donau zuhause auf den SV Gerasdorf-Stammersdorf.

Beste Spieler:

SV Dinamo Helfort: keine

SV Donau: Denis Jetishi (Stürmer)

Lukas Wiedermann