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2:1-Heimerfolg: SC Mannswörth verursacht Mini-Krise beim FavAC

Die 11. Runde der Wiener Stadtliga begann mit dem Freitagsspiel SC Mannswörth gegen den Favoritner Athletikclub. Die Heimmannschaft konnte in den letzten Wochen einen merkbaren Aufwärtstrend starten. Mit vier Punkten aus zwei Spielen war man auch dem Tabellenkeller enteilt. Die Gästemannschaft musste in der letzten Runde eine 1:2-Niederlage im Spitzenspiel gegen die Union Mauer hinnehmen. Mit einem 2:1-Überraschungserfolg konnte der SC Mannswörth den Erfolgslauf verlängern und den FavAC in eine Mini-Krise stürzen.

Gastgeber geht überraschend in Führung

Das Spiel zeichnete sich in der ersten Hälfte durch viele Zweikämpfe und Laufarbeit aus. Zum Beginn dieser Partie hatte die Heimmannschaft etwas die Oberhand. Die ersten Torchancen hatte die Heimmannschaft auch. Nach etwa 20. Spielminuten war der Tabellenerste auf Betriebstemperatur gefahren. Aber auch der SC Mannswörth gab sich weiter keine Blöße und spielte mit den Favoriten gut mit. In der 36. Spielminute gab es die Führung für die Gastgeber. Nach scharfen Stanglpass von Daniel Meindorfer, auf der rechten Seite, konnte Julian Hirschbeck den 1:0-Führungstreffer erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

Mit zehn Mann Siegestreffer erzielt

Nach dem Seitenwechsel zeigte der FavAC, warum man auf ganz oben in der Tabelle steht. Mit einem Spielerwechsel zur Pause wollten die Gäste auch einen wichtigen Impuls für das Spiel nach vorne bringen. In der 51. Spielminute gab es einen Elfmeter für den Tabellenführer. Diesen verwertete Antonio Vidovic souverän zum 1:1-Ausgleich. Nach diesem Treffer gab der FavAC weiter Vollgas und drängte auf die Führung. Ein weiterer Treffer viel in dieser Druckphase aber keiner. Nach ungefähr 70. Spielminuten ging die starke Pressingphase der Gäste zu Ende und der SC Mannswörth konnte sich wieder etwas Luft verschaffen. In der 85. Spielminute stand für die Heimmannschaft das Spiel auf der Kippe. Abdullatif Öztürk sah nach wiederholten Foulspiel die Gelb-Rote-Karte. Mit einem Mann weniger hatte die Gästemannschaft einen vermeintlichen Vorteil. Doch es kam ganz anders. In der 89. Spielminute erzielte Krisztian Felegyhazi, nach schöner Vorarbeit seiner Mannschaftskollegen, den Siegestreffer für den SC Mannswörth.   

„Habe Mannschaft gesagt das wir FavAC schlagen können“

Nach dem Spiel sagte der Trainer der Siegermannschaft, Claus Schönberger, im Gespräch: „Ich habe meiner Mannschaft die ganze Woche gesagt, dass wir den Tabellenführer schlagen können, dieses Spiel zeichnete sich durch eine hohe Lauf- und Zweikampfbereitschaft aus“.

In der nächsten Runde trifft der SC Mannswörth auswärts auf den WAF pinova Telekom und der FavAC auswärts auf den ASV 13.

Beste Spieler:


SC Mannswörth: Krisztian Felegyhazi (Sturm), Julian Hirschbeck (Sturm)
FavAC: keine

 
Lukas Wiedermann


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