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Spielberichte

Torreicher Schlagabtausch zwischen Union Edelweiß und Union Perg [Video]

Union Edelweiß Linz
DSG Union HABAU Perg

Nach der Niederlage in Vöcklamarkt war die Union Edelweiß Linz trotz passablem Saisonstart bereits ins Mittelfeld der Tabellen gerutscht. In der wohl spannendsten Oberösterreich-Liga aller Zeiten durfte man sich keine Umfaller erlauben, ansonsten könnte man ganz schnell den Anschluss an die Tabellenspitze verlieren. Heute empfing man mit der DSG Union HABAU Perg den Tabellenfünften, der sich zuletzt nach zwei sieglosen Spielen in Folge beim klaren Heimerfolg über die Mannschaft auf St. Marienkirchen den Frust von der Seele schoss. Die Obermüller- Elf lag vor dem neunten Spieltag nur sechs Punkte hinter dem Tabellenprimus aus Vöcklamarkt, was ihre starken Leistungen untermauerte. Vor 150 Zuschauern am Sportplatz in Edelweiß wollten beide Seiten von Anpfiff weg gewinnen, sodass sich eine abwechslungsreiche Partie entwickelte. Jetzt Trainingslager buchen!

Perger egalisieren frühe Führung der Linzer

Die Partie brauchte etwas, um wirklich in Schwung zu kommen. Nach einer ereignislosen Anfangsphase schrieb die Stumpf- Elf nach einer knappen Viertelstunde an. Nach einem weiten Ausschuss von Schlussmann Milorad Culic setzten die Gastgeber entscheidend nach und schalteten blitzschnell um. Nedim Duric lief von der Seite auf Gäste- Torhüter Amel Kujundzic zu, ließ diesen sehenswert aussteigen und vollendete zur Führung. Danach probierte die Mannschaft von Gerhard Obermüller sofort den Ausgleich zu erzielen, doch Ewald Huber scheiterte mit einem Freistoß aus aussichtsreicher Position am Schlussmann der Linzer. Immer wieder suchten die Gäste aus Perg mit Hereingaben Michael Hoislbauer, doch zunächst wollte dabei trotz vielsprechender Torchancen nichts Zählbares herausschauen. Auf der Gegenseite konnte sich auch Amel Kujundzic im Tor der Gäste einige Male auszeichnen, sodass seine Mannschaft nicht höher in Rückstand geriet. Als man auf beiden Seiten wohl schon mit einer knappen Pausenführung für die Hausherren rechnete, schlugen die Perger zu. Nach einer Standardsituation kam das Spielgerät in den Linzer Strafraum und konnte dort nicht entscheidend geklärt werden, sodass Paul Pöschl zum 1:1 einschob. Dies bedeutete gleichzeitig den Pausenstand, wobei sich beide Mannschaften gute Torchancen im ersten Durchgang erarbeitet hatten.

 

Tor 2:2 Union Perg 59. Spielminute
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Edelweiß erwischt Traumstart in die zweite Halbzeit

Die Heimischen erwischten den besseren Start in den zweiten Durchgang und gingen prompt wieder in Führung. Abermals war ein schneller Gegenangriff der Ausgangspunkt, sodass Hasib Seperovic zum 2:1 abschließen konnte. Fabian Paschl kam nach etwas weniger als einer Stunde in den Perger Strafraum, doch der Stürmer setzte das Spielgerät trotz guter Ballbehauptung knapp über das Tor. Michael Hoislbauer machte es für die Gäste besser, denn nachdem er die halbe Defensive der Linzer ausgetanzt hatte, vollendete per platziertem Schuss ins flache Eck zum 2:2. Die Obermüller- Elf blieb im Konter brandgefährlich und wäre durch Stefan Graf beinahe in Führung gegangen, doch Milorad Culic konnte sich mit einem starken Reflex auszeichnen. Danach flachte die Partie etwas ab und es gab einige gelbe Karten auf beiden Seiten. Für die Perger hatte der eingewechselte David Weinlandner den Matchball am Fuß, doch sein Schuss ging neben das Tor. Auf der Gegenseite hätte Simon Priglinger- Simader für die Entscheidung sorgen können, doch er scheiterte an Schlussmann Amel Kujundzic, sodass es schlussendlich bei einer gerechten Punkteteilung blieb.

Stimmen zum Spiel:

Dieter Mirnegg (Sportlicher Leiter Union Edelweiß Linz):
„Die Zuschauer haben heute eine unterhaltsame und abwechslungsreiche Partie zu sehen bekommen. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung, weil es auf beiden Seiten gute Torchancen gegeben hat. Wir können mit dem Punkt leben und auch mit der heutigen Leistung durchaus zufrieden sein.“
Die Besten: Nedim Duric (LMF)

Gerhard Obermüller (Trainer DSG Union HABAU Perg):
„Beide Seiten hatten einige Ausfälle zu beklagen, doch wir haben uns heute einen offenen Schlagabtausch geboten. Die Partie hätte noch in beide Richtungen kippen können, denn es hat genug Torchancen gegeben. Mit dem Punkt können wir sehr gut leben und ich glaube, dass das Unentschieden heute das gerechte Ergebnis war.“
Die Besten: Simon Rumetshofer (IV)

 

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