Raiding auf Trainersuche

Mit zwölf Niederlagen in 13 Spielen zierte die ASKÖ Raiding in der vergangenen Saison der 2. Klasse Mitte das Ende der Rückrunden-Tabelle. Auch wenn zwei Siege eingefahren werden konnten, hielt die Talfahrt im Herbst an, reichte es nach sechs Niederlagen in Serie nur zum vorletzten Tabellenplatz. Während man im Vorjahr noch drei Mannschaften hinter sich lassen konnte, sind die Raidinger aktuell nur durch vier Punkte von der "Roten Laterne" getrennt. Die durchwachsene Saison zog nicht nur den Rücktritt des Trainers, sondern auch eine neue Strukturierung des Klubs nach sich.

 

Rücktritt von Coach Minasch

"Nach der schlechten Rückrunde in der Vorsaison konnten wir uns keine Wunderdinge erwarten, mit einer derart mäßigen Saison bzw. dem vorletzten Platz hätten wir aber nicht gerechnet", ist Sektionsleiter Marco Grabner mit dem Abschneiden nicht zufrieden. "Das Hauptproblem waren die vielen Verletzungen und haben zudem glücklos agiert. Unter der  Niederlagenserie hat dann natürlich auch die Moral gelitten, ist am Ende der Herbstsaison nichts mehr gegangen", weiß der Sektionsleiter, der nach dem Rücktritt von Coach Stefan Minasch im letzten Spiel des Jahres, bei der 1:2-Heimniederlage gegen Lutzmannsburg, die Mannschaft interimistisch betreute.

 

"Wollen im Frühjahr durchstarten"

Nach dem Ende der enttäuschenden Herbstsaison werden in Raiding nicht nur die Wunden geleckt. Zum einen befindet sich der Klub auf Trainersuche und zum anderen wird die Personalplanung vorangetrieben. "Der Verein wird neu strukturiert, wollen mit einem neuen Vorstand und neuen Trainer im Frühjahr durchstarten", erklärt Grabner und hofft, die Trainerfrage rasch klären zu können. "Mit dem einen oder anderen Kandidaten hat es schon Gespräche gegeben, sodass eine Entscheidung darüber voraussichtlich in Kürze getroffen wird."

 

Zwei, drei Neuzugänge möglich

Der neue Coach wird beim Trainingsauftakt nicht nur das aktuelle Personal begrüßen können, sondern auch neue Spieler vorfinden. "Mit möglichen Transfers beschäftigen wir uns derzeit noch nicht, steht die Trainerfrage im Vordergrund. Gemeinsam mit dem neuen Coach werden wir dann die aktuelle Situation besprechen und in der Folge wohl auch Transfers tätigen", hält Marco Grabner zwei, drei Neuzugänge für möglich. Auch wenn in der aktuellen Saison keine großen Sprünge möglich sind, steckt sich der Tabellenvorletzte einige Ziele. "Es muss ein frischer Wind wehen und vor allem die Stimmung  wieder besser werden. Die Rückrunde dient zwar in erster Linie als Vorbereitung auf die neue Saison, den einen oder anderen Platz möchten wir aber gutmachen und streben eine Rangverbesserung an", so Grabner.

 

Günter Schlenkrich

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