Burgenlandliga

Jennersdorf: Goalgetter muss unters Messer

"Die Spieler haben in den vergangenen drei Wochen ein Lauf-Programm absolviert und gestern die Vorbereitung auf die Rückrunde der BVZ Burgenlandliga aufgenommen", erklärt Joachim Poandl, Trainer des UFC Jennersdorf. Goalgetter Kevin Pfeifer, der im Herbst nie richtig fit war und darum in der Hinrunde nur drei Tore erzielte, war beim Trainingsauftakt nicht dabei. "Bei Kevin wurde ein Leistenbruch diagnostiziert, muss unser Torjäger morgen operiert werden und steht uns frühestens im April wieder zur Verfügung", wünscht der Coach dem Torschützenkönig der vergangenen Saison eine rasche Genesung.

 

"Echte Verstärkungen sind nicht leistbar"

Obwohl der Tabellenneunte im Herbst mit Offensivproblemen zu kämpfen hatte und auf Torjäger Pfeifer noch einige Zeit verzichten muss, gehen die Jennersdorfer voraussichtlich ohne neuen Stürmer in die Rückrunde. "Wir haben uns nach einem Stürmer umgesehen und mit einigen möglichen Verstärkungen gesprochen. Doch zum einen kann ein interessanter junger Spieler aus schulischen Gründen nicht zu uns wechseln, und zum anderen sind echte Verstärkungen nicht leistbar. Sollte sich nicht noch ein Schnäppchen ergeben, werden wir im Winter keine Transfers tätigen", sagt Jochim Poandl. Fabian Windisch, der nach Sankt Martin an der Raab wechseln möchte, ist nach wie vor Spieler des UFC Jennersdorf. "Fabian ist sich mit Sankt Martin einig, die beiden Vereine konnten sich bislang aber noch nicht auf eine Leihsumme verständigen", weiß Poandl.

 

Trainingslager in Slowenien

Fix ist hingegen, dass die Jennersdorfer in der Vorbereitung nicht nur neun Testspiele bestreiten werden - das erste wird am 26. Januar gegen Wiesfleck ausgetragen - sondern Mitte Februar im slowenischen Moravce auch ein Trainingslager abhalten werden. "Bis auf Kevin Pfeifer sind derzeit alle Spieler fit und gehe davon aus, dass wir mit einem nahezu unveränderten Kader in die Rückrunde gehen werden. Auch wenn uns aufgrund der fehlenden Stürmer eine schwierige Frühjahrssaison erwartet, sehe ich der Meisterschaft zuversichtlich entgegen, da sich die Mannschaft im Herbst zusehends steigern konnte und auch die Systemumstellung inzwischen gut funktioniert", meint Joachim Poandl. "Da der Abstand zur Abstiegszone und zum oberen Drittel der Tabelle gleich groß ist, müssen wir wachsam sein und geht es zunächst darum, reichlich zu punkten und sich vom Strich zu entfernen. Sollte uns ein guter Start gelingen, ist einiges möglich, bis zum fünften Platz alles drinnen."

 

Redaktion

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