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Erster Schritt aus der Krise – Sankt Margarethen nimmt die Hürde FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach

In der 11. Runde der Burgenlandliga ging es in der Begegnung zwischen Sankt Margarethen und der FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach um sehr viel. Können die Hausherren den Trainerwechsel-Effekt nutzen oder gewinnen die Gäste das zweite Mal auf fremdem Boden? In einem Duell des Tabellenvorletzten gegen den Tabellenletzten wurde fußballerische Schmalkost angeboten, es stand für beide Mannschaften zu viel auf dem Spiel, es war ein nervöses und zerfahrenes Match, aus dem die Einheimischen als Sieger hervorgingen.

Beide Mannschaften begannen nervös

Die Mannschaften begannen mit einem vorsichtigen Abtasten, kein Team wollte einen Fehler begehen, die 16-Meter-Strafraumlinie war so etwas wie die Demarkationslinie, niemand durfte sie überschreiten. So blieben die Torchancen in der ersten Halbzeit Mangelware und es war nicht verwunderlich, dass die Führung der Hausherren aus einem Corner resultierte: Jan Kummer verlängerte auf Niklas Immanuel Alozie und der köpfte den Ball an die Latte und den Abpraller verwertete Thomas Jusits zur 1:0-Führung für die Hausherren (40.). Weitere bemerkenswerte Aktionen gab es bis zum Pausenpfiff keine mehr, sodass mit der knappen 1:0-Führung der Hausherren die Seiten gewechselt wurden.

Es ging weiter mit dem niveauarmen Spiel

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nicht viel am Spielgeschehen, gute Ansätze waren vorhanden, aber immer die falsche Entscheidung vor dem letzten Pass, kein Angriff wurde zu Ende gespielt. Der 1:1-Ausgleichstreffer entstand aus einem Eckball, der von der Abwehr der Heimischen aus dem Strafraum befördert wurde, aber der zweite Ball kam zum völlig frei stehenden Rastko Rastoka, der keine Mühe hatte, den Ball per Kopf im Gehäuse der Hausherren unterzubringen. Plötzlich hatten beide Mannschaften ihre Torchancen, die größte hatte der Oberpetersdorfer Belmin Omeragic, der aus kurzer Distanz den Goalie der Heimischen nicht überwinden konnte, weitere Möglichkeiten wurden reihenweise vergeben. Aus einem Konter heraus entstand die 2:1-Führung der Hausherren in der 72. Minute, Philipp Reinisch spielte einen Zuckerpass zu Thorsten Lang und sein Schuss landete unhaltbar im langen Eck. Somit errangen die Hausherren ihren ersten glücklichen Sieg in dieser Saison.

Gerald Kummer, Co-Trainer SV Sankt Margarethen:

„Das war heute eine typische Abstiegspartie gewesen, beide Mannschaften waren verunsichert, es war mehr Krampf als Kampf. Mit Thorsten Lang hatten wir heute wieder einen Häuptling auf dem Platz, denn nur mit jungen Spielern kann man in der Burgenlandliga nicht bestehen.“

Die Besten: Thorsten Lang (ST), Phillip Wenzel (M).

Marcus Schmidt, Trainer FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach:

„Wir haben das Spiel unter Kontrolle gehabt und es ist dann sehr enttäuschend, dass wir diese Partie verlieren. Wir haben in der ersten Halbzeit unsere Chancen gehabt und in der zweiten Halbzeit war St. Margarethen stehend k.o., aber im Endeffekt zählen die Tore und die haben wir nicht gemacht. Ich kann der Mannschaft keine Vorwürfe machen, sie haben brav gekämpft, leider wurden sie dafür nicht belohnt.“

 

 

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