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Klingenbach bezwingt Pinkafeld in einer engen Partie

Eine echt spannende Begegnung erwartete die Zuseher auf der Anlage des SC Pinkafeld, auf der die Hausherren in der ersten Runde der neuen Meisterschaftssaison der Burgenlandliga die Gäste aus Klingenbach empfingen. Mit qualitativ hochwertigen Zugängen hoben die Grenzstädter das Niveau im Team nochmals entscheidend an, um im Idealfall in dieser Saison im vordersten Tabellendrittel zu landen. Doch auch der SC Pinkafeld setzte mit hochklassigen Transfers ein Ausrufezeichen und verdeutlichte damit das Bestreben, wieder ganz vorn mitmischen zu wollen. Der erste Versuch der Hausherren scheiterte, denn mit einem knappen 2:1-Erfolg konnten die Gäste die Heimreise antreten.

Die Gäste dominierten die erste Halbzeit

Gleich von Beginn an nahmen die Klingenbacher das Heft in die Hand und dominierten das Spielgeschehen auf dem Platz. Bereits in der 8. Minute hatte Phillip Grafl die erste Torchance, er überlupfte den Goalie der Heimischen sowie auch deren Gehäuse. In der 16. Minute machte es Phillip Grafl besser, als er nach einer Traumkombination – Doppelpass zwischen Alexander Hofleitner und Mirza Sejmenovic – das Leder ideal zugespielt bekam und zur 1:0-Führung einnetzte. Nur neun Minuten später zog man einen Bilderbuch-Konter über Frantisek Lady und Phillip Grafl auf. Dessen Querpass versenkte Mirza Sejmenovic im leeren Tor der Heimischen. Die Hausherren hatten sich bis zu diesem Zeitpunkt zurückgehalten, erst in der 31. Minute gab es die erste gefährliche Situation vor dem Tor der Gäste. Bis zum Pausenpfiff gab es keine weiteren nennenswerten Ereignisse, sodass mit der 2:0-Führung der Auswärtigen die Seiten gewechselt wurden.

Pinkafeld setzte zum Sturmlauf an

Nach dem Wiederanpfiff zeigten die Hausherren auf, dass auch sie in der Lage sind, einen ansehnlichen Offensivfußball zu spielen. Auf einmal rollte die Kugel permanent in Richtung Klingenbacher Tor, und Jura Stimac erzielte in der 59. Minute per Abstauber den 1:2-Anschlusstreffer. Es gab weitere gute Tormöglichkeiten für die Hausherren, unter anderem einen Pfostenknaller von David Korherr, aber das Spielgerät wollte einfach nicht im Tor der Gäste landen. Die Auswärtigen hatten im Ansatz noch gelungene Kombinationen, die aber nicht zu Ende gespielt wurden. In der 84. Minute sah Trainer Christoph Monschein wegen Kritik die gelb-rote Karte.

Stimmen zum Spiel

Christoph Monschein, Trainer SC Pinkafeld:

„Wir haben gewusst, dass Klingenbach mit hohen Bällen und Konterfußball das Spiel bestimmen will und haben uns leichtfertig zwei Tore eingefangen. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor, leider wurden unsere Anstrengungen nicht belohnt. Auch den Schiedsrichter Ozan Akar kann ich nicht als Unparteiischen bezeichnen.“

Wolfgang Hatzl, Trainer ASK Klingenbach:

„Die erste Spielhälfte ist für uns ausgezeichnet gelaufen, wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir waren mit einem guten Umschaltspiel immer gefährlich und haben auch zwei schöne Tore erzielt. Aber je länger die zweite Halbzeit gedauert hat, umso mehr sind wir in Bedrängnis gekommen, schlussendlich haben wir aber mit 2:1 gewonnen.“