TSV Irnfritz grüßt als Kollektiv vom Platz an der Sonne

Auf herausragende Einzelspieler wollte man sich beim TSV Irnfritz in der Herbstsaison nicht verlassen. Daher musste das gesamte Kollektiv funktionieren, auch aufgrund von Abgängen sowie einigen Verletzungen, und den Offensivfußball von Coach Patrik Zelinsky aufs Bankett bringen.

Schöner Fußball und viele Tore

Das Motto in Infritz ist, seitdem Trainer Patrik Zelinsky das Team leitet, eindeutig: „Wir wollen immer vorne dabei sein und schönen, attraktiven Fußball spielen.“ Dies stellte der Vorjahres-Siebte in den ersten acht Spieltagen eindeutig unter Beweis. Mit nur zwei Punktverlusten und einer makellosen Torbilanz von +36 hält man die 2. Klasse Waldviertel Thayatal bisher in Schach und winkt von ganz oben. Jedoch hat der Übungsleiter den Weitblick und findet noch einige Stellschrauben: „Wir müssen in jedem Spiel noch hungriger, giftiger und präsenter vor dem Tor werden, ansonsten lassen wir unnötiger Weise wieder Punkte liegen. In Mallersbach hatten wir einfach zu wenig Torchancen.“

Skepsis bezüglich der Durchführung des Saisonablaufs

Die Spieler des TSV Irnfritz bekommen während dem Lockdown nicht immer etwas vom Trainer zu hören. Durch den guten Saisonstart haben sich die Akteure schließlich ein wenig Erholung verdient und achten über die Weihnachtszeit hinweg selbstverständlich auf ihren individuellen Fitnesszustand. Durch das Stillhalten der Füße über mehrere Monate „brauchen die Spieler einen klaren Termin, wann es wieder losgeht.“ Ansonsten kann kaum Motivation innerhalb der Mannschaft aufkommen. Dadurch, „dass sechs bis acht Wochen Vorbereitungszeit benötigt werden“, geht Patrik Zelinsky momentan nicht von einer Durchführung des gesamten Spielplans aus. Einerseits aufgrund der Terminknappheit im neuen Jahr und andererseits „muss der Sport erstmal von der Regierung freigegeben werden.“ Somit muss man sich in Irnfritz wohl noch etwas gedulden um bald wieder attraktiven Powerfußball bestaunen zu können. Mit dem TSV wird so und so aber wieder stark zu rechnen sein, wenn es im nächsten Jahr um die Meisterfrage am Ende der Saison geht.