Weiterentwicklung bei Spielsystemen als Ziel für Wetzelsdorf

USC Wetzelsdorf konnte nach einem dritten Platz im Vorjahr auch in der Hinrunde der Saison 2017/18 mit der Weiterentwicklung des Teams zufrieden sein. Die Mannschaft etablierte sich bald im oberen Mittelfeld der 2. Klasse Weinviertel Nord, mehrere Gründe führten aber dazu, dass trotz guter Leistungen die Ergebnisse nicht immer passten. Als Sechster ging Wetzelsdorf schließlich in die Winterpause, im Frühjahr will man vor allem auch die jungen Spieler wieder näher an die Kampfmannschaft heranbringen und sich auch im taktischen Bereich verbessern.

"Nach ganz vorne ist der Zug abgefahren"

"Eigentlich bin ich mit unserem Spiel und wie wir uns weiterentwickelt haben sehr zufrieden", erklärt Trainer Thomas Unden und führt zur Hinrunde weiter aus: "Die Ergebnisse haben nicht ganz gepasst, wir hatten nur einmal gegen Fallbach keine Chance, sonst ist es teilweise unglücklich gelaufen, wir haben gute Chancen vergeben und machten Fehler, die sofort betraft wurden. Auf jeden Fall ist es sehr positiv, dass viel junge Spieler Kampfmannschafts-Luft schnuppern konnten."

"Nach ganz vorne ist der Zug für das Frühjahr bereits abgefahren, wir werden uns daher für die nächsten Monate andere Ziele stecken. Wir wollen uns bei den Spielsystemen weiterentwickeln und ein zusätzliches einstudieren, damit wir flexibler werden. Zudem wird es ein Ziel von uns sein, weiter junge Spieler an die Kampfmannschaft heranzuführen", beschreibt Wetzelsdorfs Coach die Pläne für das Frühjahr.

Zwei Spieler kehren von Verletzungen zurück

Ende Jänner geht bei Wetzelsdorf die Vorbereitung auf die Rückrunde los, als Highlight der kommenden Wochen wird an einem verlängerten Wochenende ein Trainingslager in Langschlag absolviert, bereits 25 Spieler sind dafür angemeldet und man wird sich vor allem im taktischen Bereich den Feinschliff holen. 

Der Kader soll für das Frühjahr laut dem Coach unverändert bleiben, dafür kehren zwei Akteure nach Verletzungen wieder zurück. Josef Fürst konnte aufgrund einer Schulterverletzung im Herbst nur sehr selten spielen und ist für die Rückrunde wieder fit, der ehemalige Kapitän Roman Smolak ist nach einem Kreuzbandriss ebenfalls wieder zurück, bei ihm wird das Frühjahr als Aufbau für die nächste Saison dienen.

Auf die Frage nach seinen Titelkandidaten meint Thomas Unden: "Altruppersdorf hat im Herbst lange über seinem Level gespielt, gegen sie waren wir um nichts schlechter. Fallbach könnte auch noch kommen, ich glaube aber, das Großkrut am stabilsten ist und die meiste Erfahrung hat, sie sind für mich der Favorit auf den Titel."

 

 

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